Bei BMW arbeiten bereits seit zwei Jahren Roboter quasi Schulter an Schulter und ohne trennenden Schutzzaun mit echten Menschen zusammen - die bisherigen Erfahrungen sind laut BMW sehr positiv. Video: BMW

Cameron Vaughn ist mächtig stolz. Der Experte für Produktionstechnologie im BMW-Werk Spartanburg ist sich zwar nicht ganz, aber ziemlich sicher, dass das, was nun zu sehen ist, bislang einmalig in der Welt der Automobilproduktion ist: nachdem eine Mitarbeiterin aus Fleisch und Blut in der Station zuvor die Elektronikbauteile in der Tür eines X3 montiert hat, fährt an der Nachbarstation Kollege Roboter seinen Arm aus und bringt mit gleichbleibenden Druck die Türinnenverkleidung zum Schutz der elektronischen Bauteile an. Ein Vorgang, der etwa 30 Sekunden dauert, dann wandert die Tür weiter.

Kollaborierende Roboter heißt derzeit das Zauberwort der Branche, und was damit gemeint sich, kann man bei BMW in der Serienfertigung im Werk Spartanburg besichtigen. Mit Zusammenarbeit von Mensch und Roboter experimentieren viele, bei BMW wird diese seit einiger Zeit praktiziert. Vor vier Jahren hat man das Projekt gestartet, vor zwei Jahren nahm der erste Roboter die Arbeit auf, inzwischen sind es vier, die quasi Schulter an Schulter und ohne trennenden Schutzzaun mit echten Menschen zusammenarbeiten. Bislang sei man sehr zufrieden mit dem laufenden Projekt, eine neue Generation an Robotern sei im Anmarsch.

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