Leoni hat 2010 einen satten Gewinn erwirtschaftet. -Bild: Leoni

Leoni hat 2010 einen satten Gewinn erwirtschaftet. -Bild: Leoni

Leoni hat 2010 einen Rekord-Umsatz erwirtschaftet. Auch für 2011 ist der Ausblick trotz der Umwälzungen in Nordafrika positiv.

Leoni, der führende Anbieter von Kabeln und -systemen für die Automobilbranche und weitere Industrien, hat im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Berechnungen einen Rekordumsatz von etwa 2,96 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,16 Milliarden Euro) erwirtschaftet.

Grund für das deutliche Überschreiten der Prognose von rund 2,8 Milliarden Euro war neben einem nochmals gestiegenen Kupferpreis eine bis zum Jahresende dynamisch verlaufende Nachfrage sowohl der Automobilindustrie als auch aller anderen relevanten Märkte. Hervorzuheben ist der sehr stark erhöhte Absatz von Kabelsätzen und Bordnetz-Systemen für Fahrzeuge in den BRIC-Staaten sowie den USA.

Auch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte Leoni mit rund 131 Millionen Euro (Vorjahr: ?116 Millionen Euro) den zuletzt angepeilten Wert von 120 Millionen Euro klar überschreiten. In diesem Ergebnis sind weitere Restrukturierungsaufwendungen des vierten Quartals bereits verkraftet.

Des Weiteren ist es Leoni gelungen, das Ziel eines mindestens ausgeglichenen Free Cashflows deutlich zu übertreffen. Infolgedessen konnten die Nettofinanzschulden den vorläufigen Zahlen zufolge um rund 50 Millionen Euro reduziert werden; sie lagen zum Jahresende erstmals seit Beginn der Wirtschaftskrise wieder unterhalb des Eigenkapitalniveaus.

Für das Jahr 2011 hält Leoni an seiner bisherigen Umsatzprognose von mehr als 3,1 Milliarden Euro fest. Das Unternehmen ist zuversichtlich, weiter deutlich steigende Erträge zu erzielen. Die jüngsten Beeinträchtigungen von Produktion und Logistik an den Standorten in Tunesien und Ägypten werden nach heutigem Stand zu keinen wesentlichen finanziellen Belastungen führen.

Bilder: © Leoni AG