Mazda MX-5

Mazda und Fiat werden ab 2015 einen gemeinsamen Sportwagen bauen, der auf dem Heckantrieb des Mazda MX-5 aufbauen soll. - Bild: Mazda

Acht Monate nach der ersten unverbindlichen Absichtserklärung haben die beiden Automobilhersteller heute eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung sieht vor, dass Mazda in seinem Werk Hiroshima ab 2015 einen zweisitzigen offenen Sportwagen für die Marke Alfa Romeo produzieren wird.

Das Fahrzeug basiert auf der Hinterradantriebs-Architektur des Mazda MX-5 der nächsten Generation. Ziel für Mazda und Fiat ist die Entwicklung eines eigenständigen und markenspezifischen Roadster der jeweiligen Marke. Mazda und Alfa Romeo werden für ihre Modellvariante jeweils eigene Motoren einsetzen. Mit Hilfe der Zusammenarbeit möchte Mazda die eigene Entwicklungs- und Produktionseffizienz steigern.

Mazda ist der am wenigsten profitable Autobauer Japans. Vier Jahre in Folge fuhren die Japaner Verluste ein. Mit der Kooperation versucht der Konzern nun seine Umsätze in Europa auszubauen. Die Japaner haben bereits eine strategische Partnerschaft mit dem US-Autokonzern Ford. Dieser hatte sich zuletzt aber von zwei Dritteln seiner Mazda-Anteile getrennt.

Der Fiat-Konzern, der den US-Autokonzern Chrysler kontrolliert, will in Asien expandieren. Insbesondere in Südeuropa laufen die Geschäfte wegen der Konjunkturschwäche nicht rund.

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Mazda/dpa/Guido Kruschke