Produktion des Merceds SL

Produktion des Merceds SL in Bremen. Bild: Daimler

Die Tradition der Sportwagen-Ikone SL reicht 60 Jahre zurück bis zum Rennsportwagen 300 SL von 1952. Weltweit wurden bisher insgesamt rund 690.000 SL an Kunden übergeben, so das Unternehmen.

Der SL R129 verfügte erstmals unter anderem über einen lebensrettenden automatischen Überrollbügel sowie über ein vollautomatisches elektro-hydraulisches Faltverdeck ? beides Neuheiten in der Automobilgeschichte. Eine weitere Innovationen war zum Beispiel das Adaptive Dämpfungs-System (ADS), dessen Funktion in einem speziellen Rütteltest geprüft wurde.

Im Jahr 2001 lief im Werk Bremen der letzte Roadster der Baureihe R129 vom Band. Insgesamt baut Mercedes-Benz rund 200.000 Exemplare dieser vierten SL-Generation. Im selben Jahr startete die Fertigung der Nachfolgerbaureihe R230, die 170.000 Mal verkauft wurde.

Im Jahr 2012 beginnt die Produktion der Baureihe R231. Für die nunmehr sechste Generation des SL entschieden sich bisher knapp 30.000 Kunden. Der größte Absatzmarkt ist mit deutlichem Abstand die USA. Hier wurde 2013 gut jeder zweite SL verkauft. Nach den USA folgen Deutschland, UK und Japan. Die beliebteste Variante ist der SL 500. Mehr als zehn Prozent der Käufer entscheiden sich für eine AMG-Version des SL.

Die aktuelle Baureihe wird zum ersten Mal fast vollständig aus Aluminium gefertigt. Unter anderem trägt die neue Sitzstruktur sowie das Dachvorderteil und die C-Säule in Magnesium-Kunststoff-Bauweise zu einer Gewichtsreduzierung bei. Das gesamte Fahrzeug wiegt bis zu 140 Kilogramm weniger als der Vorgänger. Der intelligente Leichtbau sorgt nicht nur für eine Verbrauchsreduzierung, sondern trägt auch zum Thema Sicherheit bei.

Außerdem war der SL stets Technologieträger für kommende Baureihen. “Der Einsatz neuester Fertigungstechnologien und Produktionsverfahren bei unseren Roadstern sind wegweisend für die Produktion anderer Modelle”, so Wolf-Dieter Kurz, Leiter für die Produktgruppe SUVs und Sportscars bei Daimler.

Zu den aktuellen Innovationen gehört “Magic Vision Control”: bei dem ein intelligenten Wisch-Wasch-System gelangt das Wasser direkt vor die Wischlippe des lasergeschnittenen Wischerblattes. Ergebnis: Beim Sprühen behindert kein Wasserschwall die Sicht und die Scheibe wird trotzdem sauber.

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