BMW Produktion Spartanburg

Die deutschen Autobauer, wie BMW in Spartanburg, konnten ihren Produktionsanteil in der NAFTA-Region von vier Prozent in 2006 auf acht Prozent in 2012 steigern. - Bild: BMW

Getragen wird der Aufschwung auf der Produktionsseite von japanischen, deutschen und koreanischen Marken.

Großer Gewinner als Produktionsstandort innerhalb der NAFTA war im Zeitraum von 2006 bis 2012 Mexiko. Während Kanada seinen Produktionsanteil innerhalb der NAFTA zwischen 2006 und 2012 stabil bei 16 Prozent hielt und der Anteil der in den USA produzierten Fahrzeuge bei 65 Prozent lag und damit immer noch um sieben Prozent unter dem Produktionsanteil von 72 Prozent im Jahr 2006, legte Mexico um sieben auf 19 Prozent zu.

Mexiko als Drehscheibe der globalen Fahrzeugproduktion

In Summe ist die NAFTA mit den Zahlen des Jahres 2012 auf das Niveau der Fahrzeugproduktion vor den großen Krisenjahren 2008/2009 zurückgekehrt. 2009 war die Produktion darmatisch auf unter zehn Millionen Einheiten eingebrochen. Groß war damals die Schar der Marktexperten, die dem nordamerikanischen Markt ein langes Leiden ohne Aussicht auf Erholung prophezeiten. Inzwischen gilt Nordamerika wieder als einer der wichtigsten Absatzmärkte und Mexiko als Drehscheibe der globalen Fahrzeugproduktion.

Deutlich gefallen ist allerdings der Produktionsanteil der US-Marken innerhalb der NAFTA. Stammten 2006 noch 64 Prozent der dort produzierten Autos noch von GM, Ford und Chrysler, kommen diese 2012 nur noch auf 53 Prozent. Deutlich ausgeweitet haben dagegen japanische, koreanische und deutsche Marken die Produktion in der NAFTA. Der Anteil japanischer Marken lag bei 32 Prozent (2006: 28 Prozent), die deutschen Marken fuhren die Produktion um vier auf acht Prozent hoch und die Hyundai-Kia von zwei auf fünf Prozent.

Alle Beiträge zu den Stichworten

Frank Volk