Fertigung con Carbon-Bauteilen bei Nissan

Mit einem neuen Fertigungsverfahren möchte Nissan den Einsatz von Carbonfasern in der Autobranche vorantreiben. Bild: Nissan

| von Werner Beutnagel

Das neue Verfahren von Nissan setzt auf der Methode des Compression Resin Transfer Molding auf. Hierbei wird zwischen Carbonfasern und der oberen Pressform Raum gelassen, der mit Harz aufgefüllt wird und ausgehärtet wird. Nissans Ingenieuren ist es nun gelungen, das Flussverhalten des Harzes mit Hilfe eines Temperatursensors in einer transparenten Pressform zu visualisieren. So können Bauteile mithilfe von CAE-Systemen entsprechend auf eine optimale Verteilung der Flüssigkeit angepasst werden. Das Resultat sei eine hochqualitative Komponente mit einer kürzeren Entwicklungszeit, so der Autohersteller.

Der neue Fertigungsprozess soll zur Massenfertigung von carbonfaserverstärkten Teilen beitragen und diese in mehr Fahrzeuge bringen. Die Entwicklungszeit entsprechender Bauteile lasse sich mit Hilfe des Verfahrens um mehr als die Hälfte verkürzen, der Formprozess um rund 80 Prozent, so der Hersteller.

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