Ein Nissan Leaf in silber fährt über die Straße

Alte Batterien des elektrischen Nissan Leaf werden für fahrerlose Transportsysteme in der Produktion genutzt. Bild: Nissan

| von Fabian Pertschy

Im japanischen Nissan-Werk Oppama liefern mehr als 700 fahrerlose Transportsysteme (FTS) über Magnetschienen Teile an Mitarbeiter. Weltweit sind beim OEM mehr als 4.000 FTS im Einsatz. Dabei werden als Stromversorgung vermehrt wiederverwendete Batteriemodule des Elektrofahrzeugs Leaf verwendet. Die Batterien seien zwar nicht mehr leistungsstark genug, um ein Auto anzutreiben, hinsichtlich FTS würden sie jedoch deutliche Verbesserungen ermöglichen, so Nissan.

Zum einen dient die Zweitverwertung natürlich einem nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen, zum anderen steigern sich auch die Ladegeschwindigkeit und Haltbarkeit. Während Bleiakkumulatoren in der Regel alle ein oder zwei Jahre ausgetauscht werden, prognostiziert der Autobauer für die Leaf-Batterien eine Lebensdauer von sieben bis acht Jahren. Zudem müssen sie für den Ladevorgang nicht mehr herausgenommen und angeschlossen werden. Die FTS halten an der Ladestation entlang ihrer Route an und füllen bei jedem Durchgang schrittweise nach.

Für die Zukunft plant Nissan weitere Verbesserungen seiner FTS. Derzeit sei jede Maschine an einen festgelegten Magnetpfad gebunden. Künftige Entwicklungen im Bereich autonomes Fahren könnten die Werksassistenten vom Magnetband befreien. Außerdem forscht der japanische Autobauer an vernetzten Technologien, damit die FTS in ständigem Kontakt mit dem steuernden Computer bleiben können.

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