Opel 1.6 CDTI Ecotec

Im ungarischen Werk Szentgotthard wird Opel unter anderem den 1.6 CDTI Ecotec Motor fertigen. - Bild: Opel

Das sagte Opel-Cheflobbyist Joachim Koschnicke am Dienstag in Budapest. Der Autobauer hatte das Motorenwerk mit 800 Mitarbeitern erst im September 2012 eröffnet und damals 500 Millionen Euro investiert.

Mit der Erweiterung sollen 100 neue Arbeitsplätze entstehen, sagte Koschnicke nach einem Gespräch mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban. Das jährliche Produktionsvolumen wachse um 100.000 auf 600.000 Triebwerke pro Jahr.

600.000 Triebwerke pro Jahr geplant

“Die Produktoffensive von Opel ist in vollem Gange: 23 neue Modelle und 13 neue Motoren werden bis 2016 auf den Markt kommen und viele dieser Motoren produzieren wir in Ungarn”, sagte Joachim Koschnicke, bei der Marke mit dem Blitz für Regierungsbeziehungen verantwortlich.

Im neuen Opel-Motorenwerk entstehen Familien kleiner und mittelgroßer Benzin- sowie mittelgroßer Dieseltriebwerke. Alle Motorenfamilien erfüllen die künftige Euro 6-Norm, verfügen über Direkteinspritzung und zeichnen sich durch ein günstiges Leistungsgewicht, hohe Laufruhe sowie niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringe CO2-Emissionen aus. Die Serienproduktion des 1,6-Liter-Benziners läuft bereits, der neue 1,6-Liter-Diesel startet Ende des Monats.

Das Werk in Szentgotthard nahe der österreichischen Grenze besteht seit 1992. Opel war damals der erste ausländische Investor, der sich in der Auto-Produktion in Ungarn engagierte. Orban lobte vor der Presse die deutsche Ingenieurstradition. In dem neuen Motorenwerk entstehen kleine und mittelgroße Benzin- sowie mittelgroße Dieseltriebwerke.

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dpa/Opel/Guido Kruschke