Zafira Concept Studie breit

Karl-Thomas Neumann: "Wir stellen jetzt schon die Weichen für die Produkte, die uns zum Ende der Dekade weiteres Wachstum ermöglichen werden." - Bild: GM

Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit und bestätigten damit entsprechende Gerüchte. Am hessischen Stammsitz soll dafür ein neues Modell vom Band laufen – Details dazu wollte Opel aber noch nicht nennen. “Wir stellen jetzt schon die Weichen für die Produkte, die uns zum Ende der Dekade weiteres Wachstum ermöglichen werden”, sagt Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Aktuell wird der Zafira noch in Bochum gefertigt, die Produktion wechselt 2015 aber nach Rüsselsheim, wenn die Fabrik im Ruhrgebiet geschlossen wird. Erst die neue Auflage des Kompaktvans wird dann aus Frankreich kommen. Die gemeinsame Produktion ist Teil der Partnerschaft zwischen der Opel-Mutter General Motors und dem Autobauer PSA Peugeot Citroen. Unter dieser Allianz wird auch der nächste Citroen C3 Picasso im spanischen GM-Werk Saragossa gebaut.

Kein gemeinsamer Kleinwagen mehr geplant

Pläne für die gemeinsame Entwicklung einer Kleinwagen-Plattform warfen die Partner am Donnerstag indes endgültig über Bord. Weil sich beide Seiten die hohen Kosten damit nicht mehr teilen können, sinkt das Sparpotenzial der Partnerschaft drastisch: Statt jährlich zwei Milliarden US-Dollar rechnen die Konzerne nur noch mit 1,2 Milliarden von 2018 an, die sie sich etwa hälftig aufteilen.

Erst vor einer Woche hatte GM angekündigt, seine Marke Chevrolet 2015 aus Europa abzuziehen. Gleichzeitig will der US-Riese mit seiner höher platzierten Marke Cadillac in den kommenden drei Jahren in Europa angreifen.

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dpa/Guido Kruschke