Opel Mokka

Bereits weit gediehen sind nach Information der AUTOMOBIL PRODUKTION Pläne, die Produktion der nächsten Generation des erfolgreich am Markt gestarteten Kompakt-SUV Mokka aus Korea zu Opel nach Europa zu verlegen. - Bild: Opel

Zugute käme das den unter einer schwachen Auslastung leidenden Werken von Opel/Vauxhall. Wie Peter Thom, Produktionschef von Opel/Vauxhall Europe im Interview in der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins AUTOMOBIL PRODUKTION bestätigte, werde derzeit intensiv geprüft, “unter welchen Bedingungen eine europäische Produktion der für Europa bestimmten Chevrolet-Modelle sinnvoll ist”.

Über 80.000 Vorbestellungen für den Mini-SUV

Bereits weit gediehen sind nach Information der AUTOMOBIL PRODUKTION Pläne, die Produktion der nächsten Generation des erfolgreich am Markt gestarteten Kompakt-SUV Mokka aus Korea zu Opel nach Europa zu verlegen. Eine Entscheidung bezüglich des Produktionsstandorts gibt es noch nicht.

Innerhalb von drei Monaten haben sich 80.000 Kunden in Europa für den neuen Mini-Geländewagen von Opel entschieden. “Das ist deutlich mehr als erwartet”, sagte Opel-Sprecher Michael Blumenstein Anfang Februar.

Mokka-Produktion könnte nach Europa verlegt werden

Im Interview zeigte sich Peter Thom, seit März 2012 als Vice President Manufacturing für die Fertigung in allen europäischen Werken der Marken Opel und Vauxhall verantwortlich, überzeugt, dass es mit den im Rahmen des Restrukturierungsprogrammes “Drive Opel 2022″ beschlossenen Maßnahmen binnen der nächsten zwei bis drei Jahre gelingen wird, eine Auslastung der Werke von 85 Prozent zu erreichen.

Langfristig strebe das Unternehmen eine Quote von 90 Prozent an, die man dann auch langfristig halten müsse, um in der Produktion effizient zu sein. Die schwache Auslastung der Werke ist eines der Kernprobleme des wirtschaftlich angeschlagenen Herstellers Opel. Nach Angaben Thoms lag die Auslastung der Opel/Vauxhall-Werke im Jahr 2012 im Schnitt bei 70 Prozent im Zweischichtbetrieb.

Thom setzt hohe Erwartungen in die neue Allianz mit PSA

Hohe Erwartungen setzt der Opel-Produktionschef auch in die mit dem französischen PSA-Konzern geschlossene Allianz. Gerade mit Blick auf die spezifischen Bedürfnisse der europäischen Kunden passe PSA beim Einkauf besser zu Opel als die amerikanische Mutter GM. Thom betonte, dass die Allianz mit PSA bei den Volumenmodellen Peugeot 3008/ Opel Zafira, Citroen C 3 und Opel Meriva sowie Opel Corsa/ Peugeot 208 und Citroen C2 nicht zwingend in eine gemeinsame Produktion münden müsse. Allerdings rechnen die Branchenexperten des Beratungsunternehmens IHS damit, dass Meriva und Citroen C3 im Opel-Werk in Zaragossa gebaut werden, während die nächste Generation des Zafira im PSA-Werk in Socheaux vom Band rollen wird.

Das Exklusivinterview mit Opel-Produktionschef Thom lesen Sie in der Ausgabe 1/2 2013 der AUTOMOBIL PRODUKTION, die Sie hier im APR Kiosk kaufen können!

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Frank Volk