Ausschnitt aus einer Präsentation von Tesla mit Computersimulation der geplanten Gigafabrik. Bild:

Ausschnitt aus einer Präsentation von Tesla mit Computersimulation der geplanten Gigafabrik. Bild: Tesla

Panasonic habe eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sich das japanische Unternehmen an dem Projekt beteiligen wolle. Panasonic-Sprecher Chieko Gyobu habe die Absichtserklärung per E -Mail an Bloomberg News bestätigt, so die Nachrichtenagentur. “Wir sprechen mit Tesla über eine Beteiligung an der Gigafactory. Wir werden in Zukunft noch Details besprechen”, sagte Gyobu demnach. “Wir sind zuversichtlich, dass wir irgendwann später in diesem Jahr zu einer abschließenden Einigung kommen”, sagte Teslas CTO JB Straubel. Der Spatenstich für eine von mindestens zwei möglichen Fabrikanlagen kann laut Musk bereits im nächsten Monat stattfinden.

Für Tesla ist das Projekt Gigafactory der entscheidende Punkt bei der Senkung der Kosten von Lithium-Ionen-Zellen. Nur mit günstigeren Batterien kann das Unternehmen sein Ziel erreichen, jedes Jahr Hunderttausende von Elektrofahrzeugen zu verkaufen. Die Riesenfabrik soll laut Musk auch Batterien für die Speicherung von Strom in anderen Consumer-Bereichen produzieren.

Im März war Panasonic-Präsident Kazuhiro Tsuga dem Eindruck entgegen getreten, wonach die Beteiligung des Elektronik-Konzerns an der Gigafactory von Tesla bereits beschlossene Sache sei.

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Andreas Karius / IHS