Porsche Panamera Leipzig

Neben dem Panamera wird der Porsche neuer SUV Cajun in Leipzig gefertigt. - Bild: Porsche

Dazu solle der Standort zu einem vollständigen Werk erweitert werden.

Das teilete das Unternehmen heute mit. Die Bauarbeiten in Leipzig sollen noch in diesem Jahr beginnen. Dazu soll der Standort mit den Bereichen Karosserierohbau, Lackieranlage und Montage ausgebaut werden.

Porsche will für die Cajun-Produktion in Leipzig mindestens 1.000 neue Stellen schaffen, weitere sollen in Zuffenhausen und Weissach entstehen.

Der Bau des Cajun auf Basis des Audi-Geländewagens Q5 wurde nach der Übernahme von Porsche durch Volkswagen beschlossen, um die Stückzahl des Sportwagenbauers zu steigern. Nach rund 97.000 verkauften Porsches im vergangenen Jahr soll der Absatz bis 2018 auf 200.000 Sportwagen jährlich steigen.

Bislang werden in dem 2002 eröffneten Werk in Leipzig der Geländewagen Cayenne und die Limousine Panamera montiert. Motoren, Fahrwerk und Karosserie werden jedoch in den Volkswagen-Werken Bratislava und Hannover vorgefertigt und in Leipzig nur zusammengeschraubt.

Die Erweiterung von Leipzig ist eine Abkehr vom Kurs des früheren Porsche-Vorstandsvorsitzenden Wendelin Wiedeking, der sich mit dem Aufbau zusätzlicher Kapazitäten aus Sorge vor hohen Fixkosten immer zurückgehalten hat. Bei einem Einbruch der Verkaufszahlen könnte dies vor allem kleine Hersteller wie Porsche in Bedrängnis bringen.

Mit dem Cajun will Porsche sein weltweit stark gefragtes Segment SUV erweitern. Neben der neuen Generation des Cayenne soll das künftige Modell zusätzliche Impulse setzen. Als Einsteiger-Modell könnte er neuen, noch jüngeren Kunden den Weg in die Porsche-Welt öffnen.

Dow Jones Newswires/gk