Stäubli TX90-Roboter

Die deckenmontierten TX90-Roboter überzeugen beim Laserschneiden von Karosserieteilen mit Präzision, Steifigkeit und großer Reichweite. Bild: Stäubli

Gegen das Laserschneiden mit dem Roboter bestehen in der Automobilindustrie noch immer Vorbehalte. Die Gründe für den bislang zurückhaltenden Einsatz von Laserschneidrobotern kennt Joe Zeng von der chinesischen Stäubli-Niederlassung Hangzhou nur zu genau: "Viele halten Standard-Roboter für diesen Einsatz für zu ungenau, zu langsam oder im Falle von Leichtbaurobotern für zu wenig stabil. Und tatsächlich gelingt es mit einem gewöhnlichen Roboter nicht, kleine Kreise mit fünf Millimeter Durchmesser in Perfektion in ein Blechteil zu schneiden."

Dass es auch anders geht, beweist der Fahrzeughersteller Zhengzhou Yutong Bus Co., Ltd.. Das chinesische Unternehmen ist der weltweit größte Hersteller von Bussen und nutzt Stäubli RX160L Roboter für das Laserschneiden von Türmodulen, Stoßstangen und Karosserie-Strukturteilen. Ob beim Schneiden kleinster kreisförmiger Ausschnitte oder komplexer Freiformflächen die an der Decke montierten RX160L überzeugen bei allen Aufgabenstellungen.

Was die Stäubli-Roboter für diese Aufgabenstellung prädestiniert, sind ihre Antriebe und ihre steife Struktur. Im Gegensatz zu herkömmlichen Robotern verfügen die Stäubli-Sechsachser über eine eigenentwickelte und patentierte Antriebstechnik. Dieses Alleinstellungsmerkmal verhilft den Stäubli-Maschinen zu einer weit überdurchschnittlichen Performance und zu einer Präzision, die sie selbst anspruchsvollste Aufgabenstellung wie das Laserschneiden perfekt beherrschen lässt. In China jedenfalls haben sich die präzisen Laserschneidroboter von Stäubli bestens bewährt und auch in Europa überzeugen sie immer mehr Anwender von den Vorteilen hinsichtlich Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Produktivität.