Saab Fertigung

Die Bänder bei Saab in Trollhättan werden bis zum 4. Juli stehen. - Bild: Saab

Erneut bekommen die Mitarbeiter in Trollhättan eine Zwangspause verordnet. Der angeschlagene Konzern muß den bereits angekündigten Fertigungsstopp bis zum 4. Juli verlängern. Schwedische Medien berichten, dass die Unternehmensleitung seine Mitarbeiter am Montag darüber informierte, die Arbeit erst wieder im Juli aufzunehmen, weil noch immer Teile für die Produktion fehlen würden. Man habe die Gespräche mit den Zuliefern noch nicht abschließen können, hieß es in einer Mitteilung.

Schon im April und Mai wurde die Produktion im Stammwerk Trollhättan für insgesamt sieben Wochen gestoppt. Wegen unbezahlter Rechnungen stellten Zulieferer ihre Lieferungen ein.

Mitte Juni teilte Saabs niederländischer Eigner Spyker Cars mit, dass der chinesische Autohersteller Zhejiang Youngman Lotus Automobile bei der bereits vereinbarten Partnerschaft der Schweden mit dem Autogroßhändler Pang Da aus Peking einsteigen will. In einer gemeinsamen Absichtserklärung kündigten die Beteiligten die Bereitstellung von insgesamt 245 Millionen Euro für das akut angeschlagene Unternehmen aus China an. Geholfen hat es bislang nichts.