Rolls-Royce Wraith breit

Rolls-Royce schafft neue Jobs in der Entwicklung und Fertigung auch vor dem Hintergrund der nahenden Serienfertigung des neuen Modells Wraith. - Bild: BMW Group

Insgesamt mehr als 100 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden, wie die BMW-Tochter mitteilte.

Viele der neuen Stellen sollen direkt in Goodwood, der Heimat von Rolls-Royce, entstehen – rund die Hälfte davon im Marketing, dem Vertrieb, dem After-Sales-Bereich und der PR. Die übrigen Jobs werden vor dem Hintergrund der nahenden Serienfertigung des neuen Modells Wraith in Entwicklung und Fertigung geschaffen sowie in den Regionalbüros in aller Welt.

Torsten Müller-Ötvös

Torsten Müller-Ötvös: "Unser vorsichtiger Optimismus zu Jahresbeginn hat sich als berechtigt herausgestellt. Unser Ziel heißt Wachstum." - Bild: BMW Group

Der Wraith – zu Deutsch Gespenst – wird momentan noch in Vorserie gebaut und soll ab Herbst ausgeliefert werden. Mit 632 Pferdestärken wird er der kraftvollste Wagen aller Zeiten sein, der die weltberühmte geflügelte Kühlerfigur Spirit of Ecstasy trägt. Zudem soll das Auto deutlich agiler sein als alle bisherigen Rolls-Royce-Modelle und der BMW-Marke neue Käuferschichten erschließen. Für den Wraith müssen Interessenten 245.000 Euro hinblättern, zuzüglich Mehrwertsteuer.

Edelmarke sieht sich weiter auf Wachstumskurs

Rolls-Royce verbuchte in den vergangenen drei aufeinanderfolgenden Jahren Verkaufsrekorde. 2012 wurden in mehr als 40 Ländern auf der Welt 3.575 Autos an die wohlhabende Kundschaft gebracht – ein Plus von gut einem Prozent. Auch in diesem Jahr deutet nach einem relativ schwachen Auftakt wieder alles auf eine neuerliche Bestmarke hin, bekräftigte der britische Autobauer.

Zwar gaben die Verkäufe in den ersten sechs Monaten um fast acht Prozent auf 1.600 Stück nach. Da es im zweiten Jahresviertel aber schon wieder aufwärts ging und der Wraith in den Startlöchern steht, ist man in Goodwood dennoch zuversichtlich. “Unser vorsichtiger Optimismus zu Jahresbeginn hat sich als berechtigt herausgestellt, sodass unser Ziel weiterhin ein konstantes, nachhaltiges Wachstum bleibt”, sagte Vorstandschef Torsten Müller-Ötvös.

Rolls-Royce beschäftigt am Stammsitz in Goodwood momentan rund 1.300 Menschen.

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Dow Jones Newswires/Guido Kruschke