Fahrzeugteile von Skoda liegen auf einer biologisch abbaubaren Folie, die der Verpackung dient.

Bisher konnte Škoda keine Nachteile in Bezug auf die neuen Folien feststellen. Bild: Škoda

| von Fabian Pertschy

Das indische Škoda-Werk in Pune erhält Komponentenlieferungen künftig in biologisch abbaubarer Folie verpackt. Der Autohersteller will mit diesem Pilotprojekt den Bedarf an Verpackungsfolie beim Versand von Fahrzeugteilen senken. Das aktuelle Konzept wurde bereits im CKD-Center im Stammwerk Mladá Boleslav erprobt und sparte dort monatlich rund 500 Kilogramm an herkömmlichen Kunststofffolien ein.

Die von der Logistikabteilung verwendeten Folien lassen sich nach der Nutzung kompostieren und werden nach drei bis sechs Monaten im Logistikpark Pune als Bodenverbesserer eingebracht. „So ist es uns gelungen, die Menge herkömmlicher Plastikverpackungen für Teilelieferungen dorthin bei gleicher Schutzwirkung für die Bauteile um die Hälfte zu reduzieren“, betont David Strnad, Leiter Markenlogistik bei Škoda Auto. Ob das Material auf Maisstärkebasis in größerem Umfang praxistauglich ist, wird nun bis Juni 2021 getestet.

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