Škoda startet mit automatischer Teilebestellung und -belieferung in Vrchlabí

Die Teileversorgung der CNC-Bearbeitungslinien in der Produktion verläuft jetzt automatisch. Mit seinen IoT-Technologien ermöglicht der Prozess einen kontinuierlichen Teilefluss und eine automatische Teileversorgung. Bild: Škoda

| von Götz Fuchslocher

Im Hightech-Werk Vrchlabí erfolgen durch die IoT-Technologien weitere Automatisierungen. Wie Škoda Auto meldet, geht der OEM einen weiteren Schritt zur Umsetzung der Industrie 4.0, indem CNC-Bearbeitungslinien automatisch die Teilebestellung auslösen und von automatischen Robotern beliefert werden. Leere Ladungsträger melden sich zudem selbstständig.

Logistikmitarbeiter stellen im Lager einen Ladungsträger mit den benötigten Teilen bereit. Ein automatischer Transportroboter holt ihn ab und bringt ihn zu einer der CNC-Bearbeitungslinien. Geleitet wird der Roboter dabei von IoT-Sensorik. Auf dem Rückweg nimmt der Roboter einen leeren Ladungsträger mit, der sich automatisch im Teilelager zurückmeldet. Mit seinen IoT-Technologien soll der Prozess einen kontinuierlichen Teilefluss und eine automatische Teileversorgung ermöglichen.

Zudem ergebe sich ein Sicherheitsplus, da die Anwesenheit von Logistikern im Fertigungsbereich entfalle. Angaben des OEM zufolge werden pro Tag die CNC-Bearbeitungsmaschinen auf diese Weise mit mehr als 50.000 Teilen versorgt. Die Investitionen in diesen Automatisierungsprozess sollen sich in weniger als drei Jahren amortisiert haben.

„Mit diesem neuen Automatisierungsschritt baut Vrchlabí seine Position als eines der modernsten Fertigungswerke der Branche weiter aus. Die Kooperation von Mensch und Maschine ist ein zukunftsweisendes Konzept, das wir konsequent verfolgen und das die Produktivität dieses Hightech-Standorts weiter erhöht“, sagt Christian Bleiel, Leiter Komponentenfertigung von Škoda Auto.

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