Die neue Beabreitungslinie bei Skoda trägt eine Plasmabeschichtung auf.

Das neue Verfahren ermöglicht es, herkömmliche Zylinderlaufbuchsen durch eine 0,15 Millimeter dünne Pulverbeschichtung zu ersetzen. Bild: Škoda

| von Fabian Pertschy

Škoda hat am Standort Mladá Boleslav eine neue Bearbeitungslinie zur Plasmabeschichtung in Betrieb genommen. Das Verfahren soll herkömmliche Zylinderlaufbuchsen durch eine 150 Mikrometer dünne Pulverbeschichtung ersetzen - die Wandstärke herkömmlicher Zylinderlaufbuchsen beträgt sonst vier Millimeter.

Die Linie kommt bei der Fertigung der neuen EVO-Dreizylindermotoren zum Einsatz, wodurch diese effizienter und emissionsärmer werden. Christian Bleiel, Leiter Komponentenfertigung bei Škoda Auto, betont: „Die Effizienz unserer EA211 TSI EVO-Motoren steigt mit der technisch hochinnovativen Plasmabeschichtung noch weiter. Sie senkt die Reibungsverluste und somit auch den Kraftstoffverbrauch.“

Verbaut werden die Motoren in den Fahrzeugen der Modellreihen Fabia, Scala, Octavia, Kamiq und Karoq. In die notwendigen Vorbereitungen und baulichen Maßnahmen hat der OEM am tschechischen insgesamt rund 29 Millionen Euro investiert.

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