VW Uitenhage

Streiks legen Südafrikas Autoproduktion lahm, unter anderem auch beim deutschen Autobauer Volkswagen. - Bild: VW

An den Produktionsstätten aller sieben großen Hersteller, die in dem Land fertigen, wurde die Arbeit niedergelegt. Dazu gehören Volkswagen, BMW, Daimler, Ford, General Motors, Toyota und Nissan. Für die Wirtschaft könne dies pro Streiktag einen Verlust von 600 Millionen Rand (rund 45 Millionen Euro) bedeuten oder 3.000 nicht gebaute Fahrzeuge, die maßgeblich für den Export bestimmt seien, hieß es vom Arbeitgeberverband Naamsa.

Gewerkschaften fordern deutliche Lohnerhöhung

Die Gewerkschaften fordern mit 14 Prozent eine deutliche Erhöhung des Lohns. Die Arbeitgeber haben acht Prozent in Aussicht gestellt. Der Streik werde fortgesetzt, wenn die Arbeitgeber ihren Forderungen nicht nachkämen, kündigte ein Sprecher der Auto-Gewerkschaft Numsa an. Nach Angaben der Industrie beteiligen sich 17.500 Arbeiter an den Streiks, die Gewerkschaften sprechen von 30.000 Teilnehmern.

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dpa/Guido Kruschke