Toyota Auris

Ab kommender Woche wird in drei der 18 japanischen Werken wieder produziert. - Bild: Toyota

Damit sind dann drei der 18 japanischen Produktionsstätten wieder eröffnet, in denen normalerweise insgesamt 70 Modelle zusammengebaut werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Produktion auf dem Heimatmarkt war nach der Erdbebenkatastrophe am 11. März vollständig zum Erliegen gekommen. Nach und nach scheint sich die Lage aber zu entspannen.

Der Produktionsausfall infolge des Erdbebens und dem Tsunami, den Toyota auf 8 Proizent der zuvor angepeilten Jahresproduktion von 3,1 Millionen Fahrzeugen beziffert, könnte auch für das Rating des Unternehmens Konsequenzen haben. So prüft die Ratingagentur Moody’s eine Abstufung des derzeitigen Langfristratings. Der japanische Autobauer ist in hohem Maße vom Heimatmarkt abhängig, man müsse mit einer nachlassenden Konsumstimmung rechnen.

Medienberichte, wonach Toyota seine Produktion in den USA stoppen müsse, wies das Unternehmen zurück. Man überprüfe laufend die Zulieferketten und erklärte, dass Produktionsunterbrechungen in den nordamerikanischen Produktionsstätten wahrscheinlich sein könnten. Allerdings gebe es aktuell keine Notwendigkeit, die Bänder anzuhalten, zumal die meisten Teile von Zulieferern aus den USA stammen.

Beim Wiederanfahren der Produktion bleibt Toyota aber hinter seinen japanischen Wettbewerbern zurück. So wollen Nissan und Honda bereits in den nächsten Tagen die Fertigung in all ihren japanischen Fabriken wieder voll aufnehmen. Deren Produktionskapazitäten sind allerdings geringer. Nissan fertigt in fünf Werken, Honda lediglich in zwei.

Dow Jones Newswires/kru