Photovoltaik-Module auf dem Dach des After Sales Centre am Toyota-Standort Brüssel

Mit Hilfe von Photovoltaik-Modulen möchte Toyota in Brüssel einen Teil des eigenen Energiebedarfs decken. Bild: Toyota

| von Werner Beutnagel

Die Windanlage kann nach Angaben des Autoherstellers pro Jahr rund 24 Megawattstunden Strom erzeugen. Die 1.400 Photovoltaikmodule auf dem Dach des Toyota After Sales Centre sorgen jährlich für voraussichtlich 360 Megawattstunden.

Die beiden Anlagen folgen der Strategie des japanischen Herstellers, immer mehr grünen Strom selbst zu produzieren. So gewinnen beispielsweise Solardächer und -wände Strom für die Fahrzeugproduktion in England und Frankreich, während das Logistikzentrum im belgischen Zeebrügge mit vor Ort erzeugter Windkraft versorgt wird. Dank der neuen Initiative kann Toyota künftig mehr als zehn Prozent des Strombedarfs lokal decken, hört man vom Unternehmen.

Darüber hinaus habe man die Energieeffizienz der europäischen Einrichtungen in den vergangenen fünf Jahren massiv verbessert – etwa durch den Einbau von LED-Beleuchtung, die Erneuerung von Klimaanlagen und ein neues Gebäudemanagement. Insgesamt ließ sich der Stromverbrauch dadurch um 35 Prozent von 5 GWh auf 3,3 GWh pro Jahr senken.