Die Konstruktion der EPP-Türverkleidung soll ein hohes Maß an funktionaler Integration ermöglichen, unter anderem für die Innenraumbeleuchtung oder Stereolautsprecher. Bild: Magna

Die Konstruktion der EPP-Türverkleidung soll ein hohes Maß an funktionaler Integration ermöglichen, unter anderem für die Innenraumbeleuchtung oder Stereolautsprecher. Bild: Magna

Das aus einem Guss geformte Türträgersystem wird in einem so genannten One-Shot-Produktionsverfahren im Magna Interiors Werk im österreichischen Ebergassing gefertigt. Dabei wird das EPP-Material direkt mit Befestigungselementen und Strukturteilen versehen. Durch die anschließende Beschichtung mit Leder oder Textilfaser erhält die Türverkleidung ihr Oberflächendesign. Die Konstruktion der EPP-Türverkleidung ermögliche “ein hohes Maß an funktionaler Integration, unter anderem für die Innenraumbeleuchtung oder Stereolautsprecher”, heißt es beim Zulieferer. Zudem sollen installierte Crash-Pads den Insassenschutz im Vergleich zu konventionell hergestellten Türverkleidungen verbessern. Weitere Vorteile sind laut Magna die optimierte Lärmabsorption und Wärmedämmung, trotz niedrigeren Gewichts.

Magna hatte erst kürzlich weitere im i8 eingeführte Branchenneuheiten angekündigt, darunter Außenspiegel mit verstecktem Blinker sowie eine elektronische Seitentürverriegelung “SmartLatch”. Der Blinker bleibt unsichtbar, solange er nicht in Betrieb ist, und ermöglicht dadurch ein einheitliches Oberflächendesign, bessere Aerodynamik sowie verminderte Windgeräusche während der Fahrt. Das elektronische Seitentürverrieglungssystem SmartLatch hingegen verzichtet ganz auf Kabel, Leisten und Schieberegler im Türgehäuse. Durch diese Eigenschaften sowie den Verzicht auf Verschlussstangen, Kabel und Hebel will man mit diesem Verriegelungssystem Automobilherstellern ein kostengünstiges Türverrieglungssystem bieten.

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Magna/fu