Volkswagen MEB

Künftig möchte Volkswagen Fahrzeuge und Services aller Marken auf weitgehend einheitlichen technischen Grundlagen aufbauen. Bild: Volkswagen

| von Fabian Pertschy

Der Volkswagen-Konzern entwickelt seine bisherige Plattformstrategie weiter. Künftig sollen Fahrzeuge und Services aller Marken auf weitgehend einheitlichen technischen Grundlagen aufbauen. Auf diese Weise sollen Komplexität reduziert, Skaleneffekte und Synergien zwischen den Marken realisiert sowie die Transformation beschleunigt werden. In diesem Sinne will VW bis Mitte des Jahrzehnts die reinelektrische Scalable Systems Platform (SSP) entwickeln, die Modellen aller Marken dann als Basis dient.

Mit dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) verfügt der Konzern bereits über eine reine Elektro-Plattform, die mit der Produktion in Europa, China und den USA weltweit skaliert wird. Bis zum nächsten Jahr sollen konzernweit 27 Modelle auf Basis des MEB angeboten werden. Zeitgleich bringt der Autobauer erste Fahrzeuge auf Basis der Premium Platform Electric (PPE) auf den Markt, die sich durch mehr Beschleunigung, höhere Reichweiten und kürzere Ladezeiten auszeichnet.

Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, erklärte dazu anlässlich der Bilanzvorlage für das abgelaufene Geschäftsjahr: „Elektrifizierung und Digitalisierung verändern das Auto schneller und radikaler als je zuvor. Für beide Themen sind Skaleneffekte absolut entscheidend.“ So soll schließlich Version 1.2 des selbstentwickelten Betriebssystem VW.OS mit der PPE- und Version 2.0 mit der SSP-Plattform einhergehen.

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