Eine Linie im chinesischen Volvo-Werk Chengdu-

Volvo stellt seine Produktionsstandorte sukzessiv um. Die Nachhaltigkeitsziele des OEMs werden nun auch in China vorangetrieben. Bild: Volvo

| von Fabian Pertschy

Bisher erfolgte die Energieversorgung des Volvo-Werks im chinesischen Chengdu zu 70 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Nun hat der schwedische Hersteller die verbliebene Lücke von 30 Prozent ebenfalls geschlossen – zwei Drittel stammen dabei aus Wasserkraft, der Rest aus Solar- und Windenergie sowie weiteren erneuerbaren Ressourcen.

Anteil erneuerbarer Energien erreicht 80 Prozent

Dadurch sinken die CO2-Emissionen des Werks um mehr als 11.000 Tonnen pro Jahr. Gleichzeitig steigt der Anteil erneuerbarer Energien im weltweiten Produktionsnetz auf 80 Prozent. „Dass wir die Stromversorgung für unser größtes Werk in China jetzt ausschließlich mit erneuerbaren Energien sicherstellen, ist ein wichtiger Meilenstein“, sagt Javier Varela, verantwortlich für industrielle Operationen und Qualität bei der Volvo Car Group.

Kontinuierliche Umstellung der Produktion

BIs 2025 strebt Volvo eine vollständig klimaneutrale Produktion an, bis 2040 soll dieses Nachhaltigkeitsziel auf alle Unternehmensbereiche angewendet werden. Bereits seit 2008 verfügen die europäischen Werke über eine klimaneutrale Stromversorgung, das Motorenwerk im schwedischen Skövde arbeitet seit 2018 als erstes Werk im Fertigungsverbund komplett klimaneutral. Im gleichen Jahr wurden im belgischen Werk Gent zudem 15.000 Solarmodule installiert.