VW Dresden: Einbau Dachhimmel beim e-Golf durch Roboter

Weltneuheit: Der Einbau des Dachhimmels beim e-Golf erfolgt ab sofort automatisiert. Bild: VW

Dr. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen: „Wir wollen in den Werken der Marke Volkswagen bis 2025 eine Produktivitätsverbesserung von 30 Prozent gegenüber 2018 erreichen, um langfristig wettbewerbsfähig zu sein und einen entscheidenden Beitrag zur Renditeverbesserung der Marke Volkswagen beizutragen. Dazu müssen die Werke schneller, schlanker und effizienter werden. Die verschiedenen Technikum-Projekte in Wolfsburg, Emden und Dresden leisten mit der Erprobung innovativer Technologien dazu einen wichtigen Beitrag.“

Leitidee des Technikum-Projekts ist die Automatisierung von komplexen Arbeitsschritten innerhalb der Montage.

Lars Dittert, Standortleiter der Gläsernen Manufaktur Dresden: „Die Gläserne Manufaktur ist das Schaufenster für Elektromobilität und jetzt auch ein Pilotwerk für den Volkswagen Konzern. Außergewöhnlich ist, dass wir bei laufender Fertigung unsere Automatisierungsprojekte vorantreiben. Eine Technologie, die es bei uns zur Serienreife schafft, kann im weltweiten Automobilbau eingesetzt werden. Damit bringen wir unsere Expertise im Konzern ein und schärfen unser Standort-Profil weiter.“

Die Gläserne Manufaktur hat für eine automobile Fertigungsstätte durch ihre spezielle Architektur besondere Voraussetzungen. So sind beispielsweise Erprobungen für die optische Bauteilerkennung durch den hohen Lichteinfall und die damit verbundenen Kontraste herausfordernd. Die Sensoren müssen unter deutlich schwierigeren Bedingungen arbeiten.

Auch die Sicherheitsanforderungen sind aufgrund des regen Besucherverkehrs überdurchschnittlich hoch. Täglich besuchen im Schnitt 400 Gäste die Gläserne Manufaktur. Ferner ist die mit 72 e-Golf pro Tag ausgelegte Kleinserien-Produktion ein Vorteil. Die Taktzeit pro Arbeitsstation ist in Dresden gegenüber herkömmlichen Produktionsstätten vergleichsweise lang. Viele Beschäftigte sind daher hochqualifiziert, um den größeren Umfang an Inhalten pro Arbeitsstation abzuleisten. Weiterhin sind die kurzen Arbeitswege zwischen den Stationen und die vergleichsweise große Arbeitsfläche ein optimales Umfeld, um neue Technologien zu erproben.

Unterstützt werden die Innovationen in Dresden durch die Volkswagen Markenplanung und den Wolfsburger Anlagenbau. Weitere Projekte am Standort Dresden sind der automatisierte Ein- und Ausbau der Autotüren und die Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK).

  • Modularer Elektrobaukasten MEB

    Modularer Elektrobaukasten MEB. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • Modularer Elektrobaukasten MEB

    Modularer Elektrobaukasten MEB. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • Modularer Elektrobaukasten MEB

    Modularer Elektrobaukasten MEB. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Buzz

    VW I.D. Buzz. Bild: press-inform / VW / Ingo Barenschee

  • Modularer Elektrobaukasten MEB

    Modularer Elektrobaukasten MEB. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Crozz II

    VW I.D. Crozz II. Bild: Volkswagen

  • Dr. Frank Welsch

    Dr. Frank Welsch. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • Der Aufbau des I.D. Chassis

    Der Aufbau des I.D. Chassis. Bild: press-inform / VW

  • VW I.D. Vizzion

    VW I.D. Vizzion. Bild: press-inform

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • Auch der I.D. Buzz baut auf dem I.D auf

    Auch der I.D. Buzz baut auf dem I.D auf. Bild: press-inform / VW

  • VW I.D. Vizzion Concept 2018

    VW I.D. Vizzion Concept 2018. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • VW I.D. Neo

    VW I.D. Neo. Bild: Ingo Barenschee

  • VW I.D. Crozz

    VW I.D. Crozz. Bild: press-inform

  • VW I.D. Buzz Concept NAIAS 2017

    VW I.D. Buzz Concept NAIAS 2017. Bild: Volkswagen

  • VW I.D. Prototyp

    VW I.D. Prototyp. Bild: Volkswagen