Takashi Yamanouchi

Takashi Yamanouchi: Trotz Produktionsverlagerung wird Mazda die strategischen Partnerschaft mit Ford weiterführen wollen. - Bild: Mazda

Der Nachfolger des Mittelklassemodells Mazda6 für den nordamerikanischen Markt wird ausschließlich im Mazda Werk in Hofu in der Präfektur Yamaguchi gebaut. Für den deutschen beziehungsweise europäischen Markt ändert sich nichts. Bereits der aktuelle Mazda6 und seine Vorgänger-Generation stammen aus Hofu, und auch die zukünftige Mazda6 Generation wird dort für Europa produziert werden.

Die Verlegung der Produktion des neuen Mazda6 für den nordamerikanischen Markt von AAI zum Hofu Werk wird unsere Betriebsabläufe weiter optimieren“, so Takashi Yamanouchi, Präsident und Chief Executive Officer (CEO) der Mazda Motor Corporation. „Dieser Entscheidung ist ein sorgfältiges Abwägen aller Risiken und Chancen vorausgegangen. Dazu zählten auch Überlegungen hinsichtlich des weltweiten Bedarfs und der veränderten Nachfrage in Nordamerika sowie Wechselkurs-Schwankungen. Mazda strebt mit diesem Schritt eine Festigung seiner Marktposition in den USA an und plant seine Geschäftstätigkeiten dort auszuweiten.“

Strategische Partnerschaft mit Ford wird weitergeführt

Weiter sagte Yamanouchi: „An den Standort Hofu zu wechseln und dort die Produktion des zukünftigen Mazda6 zusammenzuführen, ist für unser Geschäft die sinnvollste Entscheidung. Allerdings sehen wir auch die Verpflichtung, mit unserem Joint Venture Partner Ford gemeinsame künftige Projekte für das AAI Werk in Michigan zu entwickeln. Mazda und Ford pflegen seit über 30 Jahren eine enge Partnerschaft von der beide Seiten profitiert haben. Die Unternehmen haben darum erklärt, diese strategischen Partnerschaft weiterführen zu wollen.“