Das erste Modell, der 01, ist ein unspektakulärer, aber durchaus gefälliger SUV mit leicht verschrobener Front aus der Feder von Chefdesigner Andreas Nielsson, der auf der CMA-Plattform unterwegs, die auch den kommenden Volvo XC40 trägt. Die Proportionen des rund 4,50 Meter langen SUV sind eher klassisch. Motorhaube und Seitenlinie haben Charakterelemente, die auch von einem Porsche Cayenne stammen könnten. Die Überhänge sind kurz, die Schulterlinie ist kraftvoll ausgeformt. Das Dach läuft weich nach hinten in ein markantes, aber zerklüftetes Heck aus. Der Lynk & Co 01 basiert der Compact Modular Architecture (CMA), die man sich mit Plattformgeber Volvo teilt, der hierauf ab kommendem Herbst seinen XC40 losschickt, um gegen BMW X1 oder Audi Q3 zu bestehen. Der Lynk & Co 01 startet zunächst mit aufgeladenen Drei- und Vierzylindermotoren in einem Leistungsspektrum von 150 bis knapp 200 PS und ist wahlweise mit Front- oder Allradantrieb sowie mit Sechsgang-Handschaltung oder Siebengang-Doppelkupplung zu bekommen. Topmodell dürfte ein Plug-In-Hybride sein, dessen 180 PS starker Benzinmotor von einem 70 PS starken Elektromotor unterstützt wird und bis zu 210 km/h schnell ist. Sein Normverbrauch soll 1,5 Litern auf 100 Kilometern liegen. Die normalen Versionen verbrauchen zwischen knapp fünf und sechs Litern Kraftstoff. Die Plattform kann nicht nur konventionelle Antriebe und hybriden aufnehmen, sondern auch reine Elektroversionen mit entsprechenden Batteriepaketen, die in einer zweiten Welle folgen sollen.

In Shanghai gibt es neben dem Lynk & Co 01 auch die kompakte Mittelklasselimousine 03 zu bestaunen. Die Front ist ebenso zerklüftet wie die des 01. Auffällig sind die auf dem vorderen Kotflügel aufgesetzten Tagfahrleuchten, die stark konturierte Flanke und eine Charakterleiste, die sich vom Seitenspiegel über den Türrahmen bis hin zum Auslauf der Heckscheibe zieht. Besonderen Wert wird beim Lynk & Co 03 ebenso wie bei allen anderen Modellen der noch jungen Marke auf die Konnektivität gelegt. Die Fahrzeuge werden immer und überall mit der digitalen Welt verbunden sein. Jeder Fahrer - egal ob alleinigen Eigentümer oder Kurzzeitnutzer - bedient sich für zentrale Fahrzeugfunktionen seiner ganz eigenen Cloud. So wird das Fahrzeug per Smartphone geöffnet und gestartet; die wichtigsten Einstellungen übernehmen Fahrzeuge wie der Lynk & Co 01 dabei vollautomatisch mit dem Einsteigen. Sitze fahren in die gewünschten Positionen, Radiosender, Lieblingsmusik und Klimafunktionen werden ebenso wie Navigationsdaten aus den persönlichen Präferenzen übernommen.

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