Mercedes-Benz Vision EQXX

Bei einer Fahrt über die Alpen hat der Mercedes-Benz Vision EQXX dem Hersteller zufolge mehr als 1.000 Kilometer mit einer Batterieladung geschafft. (Bild: Mercedes-Benz)

Vorstand Markus Schäfer sagte, einige Komponenten und technische Details des Autos könnten in zwei bis drei Jahren in Serienfahrzeugen zu sehen sein. Schäfer äußerte sich dabei aber nicht im Detail zu künftig möglichen Reichweiten. Die Mercedes-E-Serienlimousine EQS hat laut Hersteller eine Reichweite von gut 780 Kilometern.

Schäfer, der als Chief Technology Officer verantwortlich ist für Entwicklung und Einkauf, sagte, das Auto habe bei der Fahrt im Schnitt 8,7 Kilowattstunden (kWh) pro 100 Kilometer verbraucht. "Die Effizienz ist die neue Währung." Der Vision EQXX kommt laut Hersteller auf knapp 100 kWh.

Schäfer äußerte sich außerdem zum anhaltenden Chipmangel in der Autobranche. "Was Halbleiter angeht, bleibt die Situation angespannt", so der Mercedes-Manager. Im laufenden Jahr werde es weiter eine "extrem ausgedünnte Lieferkette" geben. Der Mangel an Halbleitern und anderen Elektronikbauteilen ist ein Problem für die gesamte Automobilbranche und führte bereits bei mehreren Herstellern zu Produktionseinschränkungen.

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dpa