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Alternative Antriebstechniken für Fahrzeuge. - Bild: Medioimages/Photodisc/Thinkstock

Die Hybridtechnik

Die Hybridtechnik ist in Fachkreisen schon längere Zeit im Gespräch, so auch auf der Webseite von Auto-Service. Bei dieser Antriebsart, deren Anfänge bereits mehr als 100 Jahre zurückreichen, werden Benzin- oder Dieselmotoren mit einem elektrischen Antrieb kombiniert. Die Elektroenergie wird in Batterien oder Brennstoffzellen gespeichert und bei Bedarf abgerufen. In den 1980er Jahren versuchte sich mit der Firma Audi erstmals ein deutscher Autohersteller am hybriden Antrieb, das erste Serienfahrzeug stammt aus der Produktion von Toyota.

Der Wasserstoffantrieb

Noch sind Fahrzeuge, die mit Wasserstoff angetrieben werden, teuer. Der Autohersteller Hyundai zeigt jedoch, dass es geht: Seit Mitte 2013 sind die ersten Hyundai-Fahrzeuge im Umlauf. Bei dieser Antriebsart wird Wasserstoff statt Benzin als Treibstoff verwendet. Der Motor ist auch hier als Verbrennungsmotor aufgebaut. Als Abgas entsteht reiner Wasserdampf, deshalb gilt der Wasserstoffverbrennungsmotor als CO2-neutral und ist insbesondere im Zusammenhang mit den geplanten Klimavorgaben für Neufahrzeuge interessant.

Elektroautos

Elektromotoren bilden das Antriebssystem des Elektroautos, der erforderliche Strom wird in einer Batterie gespeichert, die an einer Elektrotankstelle oder zuhause an der Steckdose wieder aufgeladen werden kann. Beim Betrieb selbst entstehen keine Emissionen, deshalb wird der Antrieb in die Kategorie Zero Emission Vehicle (ZEV) eingeordnet. Dabei wird allerdings nicht berücksichtigt, dass bei der Erzeugung der elektrischen Energie je nach Art der Herstellung Emissionen freigesetzt werden.

Gasantriebe

Flüssiggas, das in Ottomotoren verbrannt wird, bildet den Kraftstoff für den Gasantrieb. Bereits seit mehreren Jahren lassen zunehmend Fahrzeughalter ihre Fahrzeuge auf den Gasantrieb umrüsten. Der Umbau ist vergleichsweise kostengünstig und amortisiert sich auf Grund der geringeren Preise für Autogas nach kurzer Zeit. Der Gastank kann entweder in der Reserveradmulde, im Kofferraum oder als Unterflurtank installiert werden.

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