Der Hauptgrund weswegen für den Preisrückgang ist die derzeit angeschlagene Lage
auf dem deutschen Automarkt. Die Hersteller versuchen somit ihre Fahrzeuge besser zu
positionieren, was zu teils nie da gewesenen Zuständen führt. So wird derzeit der neue
VW Golf VII, der noch nicht einmal ausgeliefert wird, mit einem Rabatt von 18 Prozent
angeboten.

Die sinkenden Absatzzahlen von Kraftfahrzeugen liegen laut eines Autoexperten an der
Eurokrise weswegen sich der Automarkt auch erst dann erholen werde wenn es Europa
finanziell besser gehe. Zurzeit seien somit die Produktionskapazitäten der Fabriken
nicht ausgelastet weswegen einige Fabriken eigentlich geschlossen werden müssten. In
Westeuropa waren die Verkaufszahlen dieses Jahr erstmals seit 1993 unter die Zwölf-
Millionen-Marke gefallen. Drei Millionen Fahrzeuge würden dabei laut des Experten zu
viel produziert worden sein.

Wer derzeit einen Autokauf erwägt tut also gut daran sich ausführlich über gute
Deals zu informieren, z. B auf Auto-Websites wie Autoplenum. Dort gibt es Übersichten und Hintergrundinfos. Auch wäre jetzt
ein guter Zeitpunkt um die Firmenflotte aufzurüsten.

Besonders getroffen hat die aktuelle Lage Massenhersteller wie Ford, Opel, Peugeot und
Fiat: Das CAR-Center der Universität Duisburg-Essen schätzt, dass Ford und Opel 2012
eine Milliarde Euro an Verlusten einfahren werden. Auch Peugeot würde 200 Millionen
Euro verlieren während VW und BMW dagegen mit ihren Verkaufszahlen zufrieden
sind.

So zog BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson ein positives Fazit für den September.
Audi dagegen lässt zurzeit bei seinen Fabrikationsstätten in Neckarsulm die Produktion
stoppen. Laut Auto-Fachmann Willi Diez von der Hochschule Nürtingen-Geislingen sei
damit die Krise auch bei den Oberklasse-Herstellern angekommen.

Auch den Autohändlern geht es dementsprechend in diesen Monaten nicht so gut
wie Petra Brandl, Geschäftsführerin der Kfz-Innung Schwaben bestätigt. So müssten
insbesondere die kleineren Händler Fahrzeuge teurer einkaufen als sie von den
Herstellern angeboten werden. Experten plädieren deswegen dafür die hohen Rabatte
sein zu lassen und stattdessen die Produktion an die Nachfrage anzupassen.

Die Gefahr besteht darin, Autonutzer zu verwöhnen und zu sehr an niedrige Preise
zu gewöhnen. Bereits bei den Kfz-Versicherern herrscht eine Rabatt-Schlacht, da die
Policen noch bis zum 30. November gekündigt werden können.

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