Bild: Marc Xavier - Fotolia.com

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Sicheres Miteinander von Auto & Motorrad

Missverständnisse und Rücksichtslosigkeit tragen ihren Teil dazu bei, dass das Verhältnis zwischen Motorrad- und Autofahrern häufig nicht das Beste ist. Eine Folge dessen können Unfälle sein, bei denen Motorradfahrer logischerweise meist den Kürzeren ziehen und die leider oft gravierende Verletzungen nach sich ziehen. Vor allem Motorradfahrer schaden also mit unangemessenem Verhalten im Straßenverkehr meist sich selber, dabei sind es ein paar einfache Grundregeln, die das Unfallrisiko erheblich minimieren können.

Persönliche Sicherheit

Sicherheit steht beim Motorradfahren an vorderster Stelle. Auch wenn es das oberste Ziel sein sollte, dass Unfälle gar nicht erst entstehen, kann man brenzlige Situationen im Straßenverkehr, die sich unserer eigenen Kontrolle entziehen, eben nie ausschließen. Um im Ernstfall so gut wie möglich ausgerüstet zu sein, sollte kein Motorradfahrer an der falschen Stelle sparen.

Die Wahl des richtigen Helms

Das Tragen eines Helms beim Motorradfahren ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch im höchsten Maße sinnvoll. Unfälle ohne Helm können schnell tödlich enden. Grundsätzlich gilt es beim Kauf des Helms zu unterscheiden zwischen verschiedenen Helmtypen; den besten Schutz im Straßenverkehr bieten hochwertige Integralhelme und Klapphelme, die neben dem Kopf auch Gesicht, Kinn und Kiefer optimal schützen. Im Online-Fachhandel von Polo-Motorrad kann man diese und weiter Helmtypen erwerben: Hier wird zudem auch die genaue Passform als wichtiges Auswahlkriterium betont. Beim Material kommen meist Polycarbonat und GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) zum Einsatz.

Achtung: Ein Helm muss nach jeder Art von Unfall unbedingt ausgetauscht werden, selbst wenn er rein äußerlich keine Schäden aufweist. Das Material im Inneren kann dennoch deformiert sein und die Schutzwirkung ist dadurch nicht mehr gewährleistet. Auch bei unfallfreien Fahrten wird ein Austausch des Helms nach ca. 5 Jahren empfohlen.

Schutzkleidung
Außer dem richtigen Helm ist keinerlei Schutzkleidung vorgeschrieben. Empfehlenswert ist sie aber trotzdem. Wer keinen Einteiler tragen möchte, kann auch auf eine Kleidungs-Kombination aus Jacke und Hose zurückgreifen. Spezielle Motorradstiefel sollten ebenfalls nicht fehlen, da sie Bein und Fuß einerseits stützen und andererseits stabilisieren. Gleichermaßen Schutz wie eine erhöhte Griffsicherheit bieten auch Motorradhandschuhe.

Sicherheit des Motorrads

Auch das Motorrad selbst kann Sicherheitsdefizite aufweisen, die es vor Beginn der Motorradsaison zu beheben gilt. Generell empfiehlt sich ein Grund-Check der Maschine nach einer Fahrpause im Winter. Je älter eine Maschine außerdem ist, desto weniger entspricht sie auch den aktuellen Sicherheitsstandards. Während neu hergestellte Motorräder beispielsweise standardmäßig über ein ABS verfügen, ist das bei älteren Modellen oft nicht der Fall.

Verhalten im Straßenverkehr

Auch die hochwertigste Schutzkleidung und eine Maschine, die technisch auf dem neuesten Stand ist, machen den Fahrer natürlich nicht unverwundbar. Die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr sind es daher, defensiv zu fahren, stets bremsbereit zu sein und auf keinen Fall auf sein Recht zu beharren. Das gilt für Auto- und Motorradfahrer natürlich gleichermaßen! Eine aktive Unfallvermeidung ist laut ADAC-Praxistipps die einzig richtige Strategie und die basiert auf erhöhter Aufmerksamkeit in bekanntermaßen kritischen Situationen und einer ganzheitlich defensiven Fahrweise. Selbst wenn eine Partei ganz eindeutig die Schuld an einem Unfall tragen würde, ist es der anderen oft noch möglich, diesen zu verhindern und das ist im Ernstfall das einzige, was zählt.