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Maschinenabsicherung: Sick entwickelt neue Sicherheits-Laserscanner. - Bild: Sick

Die Abläufe in der Automobilproduktion können mit Sensoren (online bei automation24.de zu kaufen), Lichtvorhängen und Smart Cameras sicherer und schneller werden: Gefahren und Fehlerquellen werden systematisch eliminiert, einzelne Produktionsschritte durch immer präzisere sensorgestützte Steuerungen beschleunigt. Vor allem das Thema Sicherheit und Gefahrenerkennung ist dem Hersteller Sick wichtig. Seit 20 Jahren arbeiten die Techniker an stationären und mobilen Maschinenabsicherungen.

Praktische Erfahrung zählt

In den drei neuen Sicherheits-Laserscannern S300 Mini, S300 und S3000 hat Sick all seine Erfahrungen aus der Praxis gesteckt und optimiert. Konkret heißt das: Kompaktere Bauformen, integrationsfreundliche Systeme, angepasste Reichweiten. Die drei Laser bieten für unterschiedliche Anwendungen die passende Lösung.

Betriebe mit weniger Aufstellungsflächen und kompakten Maschinen kommen am besten mit dem S300 oder dem nur 116 Millimeter hohen S300 Mini zurecht. Die Schutzfeldreichweite beträgt bei beiden drei Meter. Das erlaubt zum Beispiel den Einsatz auf der Gabelseite eines Fahrzeuges. Wer mehr Reichweite benötigt, liegt mit dem S3000 richtig. Dieser Sicherheits-Laserscanner bietet eine maximale Schutzfeldreichweite von bis zu sieben Metern. Das ist ein nach wie vor unerreichter Wert für einen sicherheitszertifizierten Scanner. Es ist damit möglich, eine Fläche von über 80 Quadratmetern abzusichern.

Triple-Feld-Überwachung

Neben der Reichweite zählen zudem andere Funktionen – zum Beispiel dass die Mitarbeiter geschützt sind und der Fertigungsprozess nicht beeinflusst wird. So gibt es die Triple-Feld-Überwachung: Ein Feldsatz besteht aus je einem Schutzfeld und zwei Warnfeldern. Das heißt, bei der Erfassung eines Hindernisses ertönt ein akustisches Signal bei Warnfeld 1. Bei Warnfeld 2 werden die Maschinen- bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit reduziert. Erst dann wird ein sicherheitsgerichteter Stopp beim Schutzfeld parametriert. Dieser mehrstufige Aufbau der Überwachungsfunktion ermöglicht dem Arbeiter sich rechtzeitig zu entfernen, noch bevor die Maschinen- bzw. Fahrzeugleistung gedrosselt wird – oder gar stoppt. Die Produktivität wird so nicht beeinträchtigt. Die Ausfallzeiten werden minimiert und die Verfügbarkeit von Maschinen und Fahrzeugen optimiert.

Mit den neuen Sensoren möchte Sick neue Maßstäbe in Messgenauigkeit und Anwendungsvielfalt in der horizontalen und vertikalen Gefahrstellen- und Zugangsabsicherung setzen.