Bild:  momius - Fotolia.com

Bild: momius - Fotolia.com

Dass sich für die Deutschen in Sachen Fahrzeughaltung in Zukunft einiges ändern wird, verdeutlichen aktuelle Entwicklungen. Durch mehrere Neuerungen sollen Kfz-Besitzer von mehr Komfort profitieren und diverse Behörden bei ihren Aufgaben im Zusammenhang mit Fahrzeugen unterstützt werden. Beispielsweise kommt auch die Neuerung, die es zukünftig gestattet das bestehende Kennzeichnen bei Umzügen zu behalten, zahlreichen Fahrzeughaltern entgegen. Die Mitnahme des Kfz-Kennzeichens, wie Financescout24 berichtet, wird bereits ab Juli 2014 erlaubt sein. Auch diese neue Bestimmung verringert den Verwaltungsaufwand für Behörden enorm. Die An- und Abmeldung von Kraftfahrzeugen über das Internet rundet die moderne Ausrichtung der Abwicklung und die Aufwandsminimierung ab.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ließ die Pläne der schwarz-roten Koalition gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ von einem Sprecher bestätigen. Die Neuerung soll mit Hilfe neuer Sicherheitscodes auf den Prüfplaketten, im Fahrzeugschein sowie des neuen Personalausweises geregelt werden. Eine speziell für diesen Zweck entwickelte Internetseite, die vom Kraftfahrt-Bundesamt eingerichtet wird, soll zur Realisierung der Online-Zulassung herangezogen werden. Beschlossen wurde dies bereits im Juli vergangenen Jahres vom Bundesrat. In Deutschland werden jedes Jahr neun Millionen Fahrzeuge abgemeldet.

Eine onlinebasierte Wiederzulassung von Fahrzeugen soll in einem zweiten Schritt durch den gleichen Halter durchführbar sein. Der neue Online-Anmeldeprozess ist auch für Neuzulassungen, die zuletzt rückläufig waren, in Planung. Neuzulassungen und Ummeldungen beim Verkauf oder Kauf von Fahrzeugen könnten demnach in einem dritten Schritt umgesetzt werden. Diese Vorgänge erfordern aber umfangreichere Umstellungen der Technik und größere verwaltungsbedingte Änderungen.

Von Sören Bartol, dem SPD-Fraktionsvize bekam die Zeitung die Information: „Wir müssen bei der Kfz-Zulassung die Chancen der Digitalisierung der Verwaltung nutzen.“ Mit wenigen Klicks müsse es zukünftig möglich sein Fahrzeuge an- und umzumelden. Im Zuge dessen wäre zu beachten, „dass die sensiblen Daten der Kfz-Halter vor dem Zugriff Dritter geschützt sind“. 53 Millionen Kraftfahrzeuge waren zum Jahresbeginn zugelassen. Knapp 44 Millionen davon waren Personenwagen.