Rammschutzpoller

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Dies kann aus Sicherheitsgründen geschehen, aber auch, um den Verkehr zu beruhigen. Häufig verwendet man dabei spezielle Rammschutzpoller, die sich nicht nur durch ihre Stabilität, sondern auch durch ihre Flexibilität auszeichnen. Einige Dinge sollte man bei der Auswahl allerdings beachten.

Mehr Sicherheit im Betrieb dank Rammschutzpollern

Neben dem Straßenverkehr sind Industriegelände und Werkshallen der zweite große Einsatzbereich, in dem Poller zum Einsatz kommen. Hier dienen sie vor allem dazu, gefährliche Bereiche abzutrennen und Zusammenstößen vorzubeugen. Dabei bieten sie gegenüber Absperrbügeln, die vor allem zur Begrenzung großflächiger Areale genutzt werden, einige Vorteile. Hier besteht nämlich die Möglichkeit, dass die Bereiche von Fußgängern und Radfahrern problemlos passiert werden können. Darüber hinaus lassen sich die Poller mit weitaus geringerem Aufwand aufstellen.

Trotz ihrer Flexibilität sind Poller sehr gut gegen Diebstahl geschützt. Sie sind so fest im Boden verankert, dass sie entweder gar nicht oder nur mit entsprechendem Werkzeug umgeklappt werden können. Auch sind sie so robust und langlebig, dass sie den einen oder anderen Zusammenstoß ohne Probleme überstehen. Meistens bestehen sie aus pulverbeschichtetem oder feuerverzinktem Stahl.

Bei der Auswahl von Rammschutzpollern auf die Zertifizierung achten

Will man einen Bereich durch Rammschutzpoller schützen, ist wie bei allen anderen sicherheitsrelevanten Themen auf Qualitätszertifikate zu achten. Dabei ist erst einmal die BGR 234 hervorzuheben. Diese berufsgenossenschaftliche Regel enthält einige Empfehlungen, die den Unternehmer bei der Wahrung der Arbeitssicherheit nach staatlicher Vorgabe unterstützt. Eine weitere Zertifizierung, auf die man bei der Auswahl achten sollte, ist die DIN 4844. Dabei geht es um die genaue Vorgabe zur Farbgebung von Sicherheitskennzeichen. Entsprechend gestaltete Poller sind mit gelber Farbe versehen. Mithin gelten sie als leicht erkennbares Warnzeichen.

Verschiedene Arten von Pollern

Bei den meisten Pollern handelt es sich um kleine Pfeiler aus Metall, Beton oder Holz. Man verankert sie im Boden, um das Befahren geschützter Bereiche wie Fußgängerzonen, Geh- und Radwegen zu verhindern. Grundlegend unterscheidet man vier verschiedene Arten von Pollern:

  • Klapppoller/Steckpoller
  • Automatisch versenkbare Poller
  • Flexible Poller
  • Hutpoller

Der Klapppoller: Bei dieser Form handelt es sich um eine der am meisten im Straßenverkehr genutzten. Poller dieser Art können ganz einfach mit einem Spezialschlüssel bedient, umgeklappt und aufgestellt werden. Das hat den Vorteil, dass nicht allgemein zugängliche Bereiche temporär geöffnet werden können. Eine besondere Art dieser Pollerform ist das Betonschwein. Es ist besonders breit und stabil. Im nordrhein-westfälischen Raum bezeichnet man es auch als Pömpel.

Automatische Poller: Bei dieser Art des Pollers ist kein Schlüssel zur Entriegelung notwendig. In der Regel wird er sensorgesteuert. Zum Einsatz kommt der automatisch versenkbare Poller bei Busschleusen. Der Einfahrende sendet dabei einfach ein Funksignal an die Sensoreinheit des Pollers, woraufhin dieser sich im Boden versenkt. Häufig kommen sie auch in Fußgängerzonen zum Einsatz. Hier ermöglichen sie Lieferanten und Anwohnern den Zugang zu getrennten Bereichen. Auch kameragestützte Systeme werden immer leistungsstärker.

Flexible Poller: Poller dieser Bauweise können um bis zu 45° zur Seite gekippt werden. Der Vorteil gegenüber starren Ausführungen besteht darin, dass sie sich bei Krafteinwirkung automatisch zur Seite neigen. Schäden an Fahrzeugen bei Auffahrunfällen werden auf diese Weise deutlich reduziert. Besonders stark ist der Effekt bei Pollern, die aus Hartgummi hergestellt sind. Man verwendet diese auch als Kickback-Poller verwendete Bauweise vor allem in Industriehallen, aber auch im Straßenverkehr.

Hutpoller: Hutpoller sind nicht primär für die Begrenzung des Straßenverkehrs geeignet. Sie dienen eher als kurzfristige Sitzgelegenheit.