Reifenwechsel am Auto

Reifenwechsel am Auto

Kein PKW, egal welcher Marke und Preisklasse, wird von Mängeln verschont bleiben. Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand und neigt daher auch zum Verschleiß. Davon betroffen ist vor allen Dingen die Kupplung. Wie lange eine Kupplung funktionstüchtig bleibt, hängt auch vom Fahrer ab. Wer mit seinem Fahrzeug häufig in der Stadt unterwegs ist, wird durch das ständige Ein- und Auskuppeln die Kupplung stärker beanspruchen.

Verschlissene Teile selbst austauschen

Eine defekte Kupplung erkennt man oft daran, dass der Pedalweg lang ist, die Kupplung an keinem definierten Punkt mehr greift oder der PKW beim Anfahren viel Gas braucht. Treten diese drei Punkte ein, empfiehlt der ADAC das Auto in eine Werkstatt zu bringen. Ein weiteres häufiges Verschleißteil ist die Bremse. Denn bei jedem Tritt auf diese reibt sich der Bremsbelag an der Bremsscheibe ab. Für Laien ist es nur schwer ersichtlich, ob die Bremse abgenutzt ist. Auch die gefahrenen Kilometer geben keinen Aufschluss über den Zustand der Bremsen. Dieser hängt sehr stark vom Fahrstil des Autobesitzers ab.

Neben den Bremsen sind die Zündkerzen oft von Reparaturen betroffen. Wenn der Startvorgang etwas länger dauert, ist das ein klassisches Beispiel für Verschleiß. Zündkerzen können sogar vom Laien ausgetauscht werden, die passenden Bauteile sind zu finden bei autoteilestore.com. Komplizierter und häufig mit hohen Kosten verbunden ist ein Austausch des Zahnriemens. Viele Hersteller empfehlen hier ein Wechselintervall von circa 90.000 Kilometern oder sieben Jahren.

Pannenursache Nummer eins ist eine defekte Autobatterie – so das Ergebnis einer ADAC-Pannenstatistik von 2012. Demnach verursachten im letzten Jahr entladene oder defekte Batterien bei jedem dritten Auto eine Panne. Das liegt vermutlich daran, dass die Lebensdauer eine Batterie nur fünf bis sieben Jahr beträgt. Der ADAC rät auch dazu, Reifen die älter als acht Jahre sind auszutauschen. Mit der Zeit nimmt hier die Sicherheit deutlich ab. Sommerreifen haften nicht mehr richtig bei zwei bis 2,5 Millimetern Profiltiefe, Winterreifen bei vier Millimetern.

Fahrzeug gut pflegen

Je älter ein Auto wird, desto öfter werden Verschleißteile auftreten. Aber auch Neuwagen bleiben nicht von Mängeln verschont. Teilweise können die Fehler mit dem Austausch einer Sicherung behoben werden, teilweise benötigen die Werkstätten zur Fehlerlesung einen Computer.

Wer unnötige Pannen vermeiden möchte, sollte sein Auto von Beginn an gut pflegen. Es hilft, die nach Scheckheft geplanten Wartungen durchzuführen und Lackschäden sowie Beulen zeitnah auszubessern. Diese Dinge beachtend, lässt sich viel Geld sparen. Ein Tipp: Ist das Auto etwas älter, sollten es nicht mehr ihn der Vertragswerkstatt repariert werden. Freie Werkstätten bieten oft günstigere Konditionen an.

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