SEMA in Las Vegas

SEMA in Las Vegas: Branchentreffen der Tuning Experten. - Bild: © Jupiterimages/Stockbyte/Thinkstock

Vor allem amerikanische Traditionsmarken wie Ford präsentierten sich auf der SEMA mit zahlreichen Hinguckern: Zum Beispiel einem mitreißenden Ford Mustang Convertible mit speziellem Dachaufbau der Tuning-Schmiede Hollywood Hot Rods und tiefergelegten Transit Connect Familienkutschen mit einem auffälligen Zebradesign und orangefarbenem Dach. Doch auch ausländische Aussteller ließen sich nicht lumpen: die Koreaner von Hyundai stellten einen kobaltblauen Flitzer mit sagenhaften 1000 PS vor, den Bisimoto Hyundai Genesis Coupé.

Dass die Amerikaner ihre Autos möglichst groß und breit mögen, ist nichts Neues. Kein Wunder, das viele Männer sehnsüchtig auf den Range Rover Aspen Edition von Onyx schauten, der mit 625 PS daherkam und einer verbreiterten, tiefergelegten Karosserie. Der wurde nur noch von einem Pick-up aus dem Hause Chevrolet übertroffen, dem Silverado Black Ops, der von den Designern als “Überlebenspaket auf vier Rädern” gerühmt wurde.

Auto-Tuning nach wie vor ein Riesengeschäft

Das Basteln am eigenen Auto hat nicht an Attraktivität verloren. Auch in Deutschland geben sich viele nach wie vor dem Hobby Auto-Tuning hin, um ihrem Wagen ein individuelles Aussehen zu verleihen. Das Internet hat es zudem möglich gemacht, Ersatz- und Tuningteile aus aller Welt leichter zu beschaffen und sich mit anderen Tuning-Freunden auszutauschen.

Die wenigsten erreichen dabei so viel Aufmerksamkeit wie der Chinese, der einen Lamborghini aus Schrott zusammenbaute, der angeblich tatsächlich 106 Stundenkilometer schaffte, ehe er von den chinesischen Behörden aus dem Verkehr gezogen wurde. Die meisten Tuning-Fans legen eher Wert auf individuelle Farben und Designs und auf das liebevolle Herrichten von Old- und Youngtimern.

tuningXperience in Essen ab 30. November

Auch wenn die SEMA in Las Vegas dem Fachpublikum vorbehalten war: In Deutschland steht schon bald die tuningXperience im Rahmen der Essen Motorshow auf dem Programm, die am 30. November ihre Pforten öffnet. Die Veranstalter kündigten bereits über 100 erstklassige Showcars von Herstellern aus ganz Europa an, darunter nagelneue Modelle wie der Audi A6 und Exoten wie der VW Fridolin, der von 1964 bis 1974 für die Bundespost gebaut wurde.