Bild: reschke  / pixelio.de

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Ursachen und Folgen der Ölverdünnung

Fahrer, die überwiegend innerstädtisch unterwegs sind, sollten regelmäßig ihren Ölstand überprüfen. Da sie im zähen Stadtverkehr oft anhalten und beschleunigen, besteht die Gefahr einer Ölverdünnung. Bei häufigen Kaltstarts können sich Kraftstoffrückstände in den Filtern nämlich nicht vollständig verflüssigen. Der Motor erzeugt im langsamen Stop-and-Go-Verkehr nicht ausreichend Hitze. Die flüssigen Bestandteile gelangen dann ins Öl und verdünnen es. Das kann schwerwiegende Auswirkungen auf den Motor haben.

Mögliche Folgen einer Ölverdünnung

• nachlassende Schmierwirkung
• nachlassende Ölqualität
• Überhitzung des Motors
• stärkerer mechanischer Verschleiß
• Motorschäden

Warum treten Ölverdünnungen vor allem bei Dieselmotoren auf?

Dieselmotoren mit feinen Partikelfiltern sind besonders anfällig für Ölverdünnung. Das liegt daran, dass die Lamellen schnell verstopfen und regelmäßig gereinigt werden müssen. Dies geschieht mittels eines Verbrennungsvorgangs, der zwischen zehn und dreißig Minuten andauert.

Zum Problem wird dieser Vorgang dann, wenn das Fahrzeug überwiegend im Kurzstreckenbetrieb und bei niedrigen Geschwindigkeiten genutzt wird. Der Motor erreicht die Temperaturen nicht, die für das Abbrennen der Partikel nötig sind. Um die Reinigung zu unterstützen, wird dann zusätzlicher Kraftstoff eingepumpt. Dieser erhöht zwar die Temperatur, wird allerdings auch nicht vollständig verbrannt. Reste gelangen ins Motoröl und mindern seine Qualität.

Immer die richtige Ölsorte auswählen

Bild: Tim Reckmann  / pixelio.de

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Registriert man ein Ansteigen des Ölspiegels, muss man das Öl wechseln. Hierbei ist es wichtig, eine Sorte auszuwählen, die vom Fahrzeughersteller freigegeben ist. Hochwertiges Motoröl bekommt man von einer Vielzahl von Herstellern, Lieferanten und Werkstätten. Hier kann man auch Reparatur- und weitere Service-Leistungen in Anspruch nehmen. Eine umfassende Übersicht über Händler, Zulieferer und Hersteller findet man z. B. bei industrystock.de. Dort kann man sich auch nach Ersatzteilen umsehen, falls der Motor oder andere Fahrzeugteile wirklich einmal irreparablen Schaden genommen haben.

Achtung! Wer sich für das falsche Motorenöl entscheidet, riskiert nicht nur Schäden am Fahrzeug. Auch der Versicherungsschutz kann erlöschen.

Natürlich wird der Filterreinigungsvorgang bei modernen Fahrzeugen immer weiter optimiert. Neuere Modelle bringen auch im Stadtverkehr ausreichend Temperatur auf, um die Kraftstoffreste rückstandsfrei zu verbrennen. Darüber hinaus zeichnen sich neue Motoren wie der Opel 2.0 CTDI durch ihre hohe Leistung und ihre ruhige Laufkultur aus. Welche Überraschungen das Kraftpaket in puncto Drehzahl und Geräuschentwicklung noch zu bieten hat, kann man in diesem Artikel nachlesen.

Regelmäßige Ölwechsel durchführen lassen

Der ADAC empfiehlt, den Ölwechsel nicht in Eigenregie vorzunehmen, sondern in einer lizenzierten Werkstatt durchführen zu lassen. Auf Portalen wie industrystock.de findet man auch hier eine breite Auswahl. Wer den Wechsel nicht sachgemäß durchführt, riskiert, dass das Auto beim Fahren Öl verliert. Dies kann wiederum zu Motorschäden führen.

Weitere Tipps zum Ölwechse

• Das Motorenöl muss die Normen und Spezifikationen der Fahrzeughersteller erfüllen (z. B. VW Norm 50400, BMW Longlife 04 etc.).
• Öl nur in kleinen Mengen nachfüllen
• Fahrzeug beim Füllen auf ebener Fläche abstellen
• überschüssiges Öl absaugen
• Öl alle 15.000 – 70.000 km wechseln (Herstellerangaben beachten)

Bild: PeterFranz  / pixelio.de

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Bei normalem Fahrverhalten geht man von einem Ölwechsel alle eineinhalb bis zwei Jahre aus. Auch wenn die Laufzeit in dieser Zeit nicht erreicht wird, sollte gewechselt werden. Bei Neuwagen ist ein Wechsel in der Regel frühestens ab 10.000 – 20.000 km notwendig. Während dieser Zeit wird das Öl „kaum verunreinigt“ (http://www.wz-newsline.de/home/auto/der-oelwechsel-wo-warum-und-vor-allem-wie-oft-1.1584904).