Winterreifen

Winterreifen: Saison-Testsieger und hartnäckige Vorurteile. - Bild: © Hemera Technologies/AbleStock.com/Thinkstock

Die Gummimischung der Winterpneus sorgt dafür, dass der Reifen auch bei niedrigen Temperaturen nicht verhärtet, während das spezielle Profil für eine verbesserte Untergrundhaftung sorgt. Selbstverständlich gibt es bei den Winterreifen zum Teil immense Qualitätsunterschiede. Auch in diesem Jahr gibt es Modelle, die in Tests und Produktbesprechungen im Internet, im Fernsehen und in Zeitschriften besonders gut abschneiden.

Auf dem Reifenportal Tirendo findet man beispielsweise den Michelin Alpin A4 91 für derzeit knapp 160 Euro. Diesen Winterreifen für die Kompakt- und Mittelklasse von Michelin hat unter anderem der ADAC mit dem Testurteil Gut (2,2) ausgezeichnet, da er gute Fahreigenschaften bei allen winterlichen Witterungsbedingungen und eine vorbildliche Laufleistung an den Tag legt. Ebenfalls sehr empfehlenswert ist der Bridgestone Blizzak LM-32 91 H, der durch sein spezielles Profil auf Schnee ebenso gute Leistungen erbringt wie auf trockenen Straßen. Der Kleber Krisalp HP2 91 H überzeugt vor allem durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ihn gibt es auf dem besagten Portal schon für etwa 62 Euro.

Mythen über Winterreifen

Die Vorurteile über Winterreifen sind, sie seien lauter als die Sommerpneus, bergen weniger Fahrkomfort, verursachen horrende Spritkosten und bremsen während der Fahrt ungemein. All diese Behauptungen sind, zumindest in Bezug auf die neueren Modelle, falsch. Das grobstollige Profil und die Gummimischungen vergangener Tage sind schon lange nicht mehr aktuell.

Und hier noch ein sicherheitsrelevantes Vorurteil, dass wir an dieser Stelle aus der Welt schaffen wollen: Die vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern ist nach Meinung der meisten Experten im Wintergebrauch nicht genug. Das Profil sollte mindestens vier Millimeter tief sein.