AAM expandiert in Spanien

Die neue Fabrik fasst zwei kleinere Werke in der Nähe von Gavà, Spanien, zusammen und wird bis zu 170 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Bild: AAM

Die neue Produktionsstätte erstreckt sich über eine Fläche von 15.000 Quadratmetern und soll im Januar 2019 ihren Betrieb aufnehmen. Etwa 20 Kilometer südwestlich von Barcelona wird AAM verschiedene Antriebskomponenten für führende europäische Autohersteller wie Audi, BMW, Daimler, Ford, Porsche und Renault herstellen. Die Anlage, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens,  fasst zwei kleinere Werke in der Nähe von Gavà, Spanien, zusammen und wird bis zu 170 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

David C. Dauch, Vorstandsvorsitzender und CEO von AAM, sagt: „Wir bauen unseren Kundenstamm und unser Produktportfolio immer weiter aus und dieser Entwicklung trägt die neue Fabrik Rechnung. Sie stellt einen integralen Bestandteil unserer Fertigung in Europa dar und wir können den Bedarf an Produkten decken, die Geräusche und Vibrationen in den oft unruhiger laufenden Downsizing-Motoren reduzieren.“

AAM Barcelona wird eine ganze Reihe von Stoßdämpfern produzieren, beispielsweise eingespritzte sowie eingepresste Vibrationsschwingungsdämpfer, entkoppelte Riemenscheiben und Zahnräder mit Gummidämpfung. Das weltweit agierende Unternehmen sieht sich in diesem Marktsegment führend und habe in der Entwicklung von Isolierscheiben, viskosen Stoßdämpfern und gedämpften Schaltgetrieben Pionierarbeit geleistet.

Unter anderem produziert AAM in Barcelona Zahnräder mit Gummidämpfung bereits für Ford, BMW und Peugeot, eingepresste Vibrationsschwingungsdämpfer für Audi, Mercedes und Fiat Chrysler Automobiles (FCA); entkoppelte Riemenscheiben für Renault sowie eingespritzte Vibrationsschwingungsdämpfer für Mercedes, Ford und Porsche.

Greg Deveson, Präsident des Geschäftsbereichs AAM Powertrain, ist sich sicher: „Diese neue Anlage wird uns helfen, die Erwartungen unserer Kunden in Sachen Leistung und Qualität weiterhin zu erfüllen und zu übertreffen. Unser neues Werk hat einen schlanken und effizienten Aufbau nach dem Lean-Prinzip. Das ermöglicht es uns, die Abläufe zu rationalisieren und zu optimieren. Außerdem können wir auch das derzeit ausgelagerte Lager wieder integrieren. Wir beobachten, dass die Automobilhersteller ihre Motoren weiter verkleinern. Dies und die zunehmende Zahl der Hybrid-Antriebe wird die Nachfrage nach Produkten wie Zahnrädern mit Gummidämpfung und entkoppelten Riemenscheiben steigern. Daher konzentrieren wir uns in Barcelona auf dieses Segment.“

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    Platz 6: Einen Platz nach vorn gehangelt hat sich Aisin Seiki (Umsatz 2017: 32,8 nach 34,8 Mrd 2016). Bild: Aisin Seiki

  • Zulieferer-Ranking - Platz 7: Hyundai Mobis

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  • Zulieferer-Ranking - Platz 8: Bridgestone

    Unverändert auf Platz 8: Bridgestone mit einem Umsatz von 26,9 Mrd Dollar (2016: 25,4 Mrd). Bild: Bridgestone

  • Zulieferer-Ranking - Platz 9: Faurecia

    Nun auf Platz 9 bewegt sich Faurecia und hat damit Johnson Controls verdrängt, das sich wegen der Ausgliederung von Adient nicht mehr unter den Top 10 befindet. Umsatz der Franzosen 2017: 22,8 Mrd Dollar (2016: 20,7 Mrd). Bild: Faurecia

  • Zulieferer-Ranking - Platz 10: Michelin

    Von Platz 11 auf 10 und damit unter den Top 10 ist nunmehr Michelin (21,0 Mrd Dollar Umsatz 2017 nach 20,0 Mrd im Jahr 2016). Bild: Michelin