Osram

AMS-Chef Alexander Everke: "Wir wissen, dass Osram sehr stark vom Autogeschäft abhängt, auf schwierige Zeiten sind wir daher vorbereitet." Bild: Osram

| von Roswitha Maier

"AMS und Osram werden eine Firma werden, und zwar so schnell wie möglich", sagte AMS-Chef Alexander Everke der Süddeutschen Zeitung. Zudem kündigte er einen Stellenabbau an. "Da wir auf Synergien hinarbeiten, werden es auch insgesamt weniger Mitarbeiter sein." Genaue Zahlen könne man aber noch nicht nennen.

Die Zentrale des neuen Unternehmens werde am AMS-Stammsitz in Premstätten in der Steiermark sein, München werde die Funktion einer Co-Zentrale haben. Es sei noch nicht entschieden, wie das Unternehmen künftig heißen werde. Der AMS-Chef betonte aber: "Die Marke Osram wird erhalten bleiben."

Gemischte Teams von AMS und Osram schauten sich an, wo man künftig sparen könne, sagte Everke der Zeitung. "Dabei wird natürlich auch das Portfolio von Osram gründlich geprüft. Nicht alles, was heute dazugehört, wird dabeibleiben können." Zu den Folgen der Corona-Krise sagte Everke: "Wir wissen, dass Osram sehr stark vom Autogeschäft abhängt, auf schwierige Zeiten sind wir daher vorbereitet."

Nach einem langen Bietergefecht mit US-Finanzinvestoren hatte AMS Ende vergangenen Jahres die notwendige Aktienmehrheit beim Münchner Lichtkonzern Osram erreicht. Everke will den Kauf nun bis Ende Juni abschließen.

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