AMS Osram

Bei Osram schlug die Coronakrise im vergangenen Quartal voll zu. Der Umsatz brach um knapp ein Drittel ein. Bild: Osram

| von Roswitha Maier

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Erträge um 13 Prozent auf 418 Millionen Euro. Der Gewinn sackte allerdings um rund drei Viertel auf 5,4 Millionen Euro ab. Im ersten Quartal hatte AMS allerdings noch rote Zahlen geschrieben.

Gut lief es für AMS vor allem im Consumer-Geschäft, in dem die Österreicher primär Teile für Smartphones herstellen. In den Bereichen Automotive und Industrie belastete Corona die Geschäfte dagegen. Für die Zukunft ist AMS optimistisch: Das Unternehmen erwartet ein "sehr gutes 3. Quartal".

Bei der Übernahme von Osram hat AMS inzwischen seinen Anteil auf 71 Prozent gesteigert - und will ihn weiter erhöhen. Der angestrebte Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Osram soll um das Jahresende herum implementiert werden. Bereits jetzt will AMS aber auf Basis der Mehrheitsbeteiligung enger mit Osram zusammenarbeiten. Osram hat am Mittwoch ebenfalls Zahlen vorgelegt: Die Münchner wurden durch die Corona-Krise tiefer in die roten Zahlen gedrückt.

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