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Illegale Preisabsprache kostet Autoliv 65 Millionen Dollar.

Das außergerichtliche Vergleichsverfahren ist aufgeschlüsselt in drei verschiedene Zahlungen. Mit weiteren Forderungen muss Autoliv vorerst nicht rechnen.

Die Schweden hatte es schon mal erwischt: Bereits 2012 mussten sie eine Strafe von 14,5 Millionen Dollar zahlen, weil sie in einer illegalen Preisabsprache verwickelt war. 

Autoliv ist nicht das einzige schwarze Schaf in der Branche. Auch mit weiteren Autoteilezulieferern hat die US-Justiz in ähnlichen Fällen außergerichtliche Vergleiche abgeschlossen. Betroffen sind die Firmen Takata,Tokai Rika,TRW Deutschland, Nippon Seiki, Furukawa Electric und Fujikura.

Die Lear Corporation gab letzte Woche bekannt, dass es in einem ähnlich gelagerten Fall einen Deal mit der US-Justiz abschließen möchte. Der Autositzhersteller rechnet mit Zahlungen von knapp neun Millionen Dollar.

Schon im Januar erklärte sich der japanische Zulieferer Nippon Seiki bereit 4,56 Millionen Dollar zu zahlen. Die US-Justizbehörde hat Untersuchungen bei weiteren zwei Dutzend Unternehmen eingeleitet.

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Gabriel Pankow