Baosteel_Wuhan-Iron-and-Steel_Fusion

Baosteel (Logo) und Wuhan Iron and Steel fusionieren zum größten Stahlhersteller Chinas. Angesichts massiver Überkapazitäten war der Gewinn von Baosteel eingebrochen, Wuhan war sogar in die roten Zahlen gerutscht. Bild: Baosteel

Durch die Fusion der beiden Unternehmen entsteht der größte Stahlkonzern Chinas. Hintergrund des Mega-Mergers sind massive Überkapazitäten. So war der Gewinn von Baosteel, mit 34,9 Millionen Tonnen Stahlausstoß im vergangenen Jahr Nummer  5 der Welt, 2015 um 83 Prozent auf knapp 140 Millionen US-Dollar eingebrochen. Wuhan Iron and Steel, mit 25,8 Millionen Tonnen Nummer 11 unter den weltgrößten Stahlproduzenten, war gar in die roten Zahlen gerutscht.

Die nach monatelanger Diskussion jetzt beschlossene Fusion  ist wohl ein Instrument, um von wirtschaftpolitischer Seite das Problem der Überkapazitäten in den Griff zu bekommen. So hatte die Regierung im Februar angekündigt, die Kapazitäten in der Stahlproduktion  bis 2020 um 100 Millionen Tonnen auf 150 Millionen Tonnen pro Jahr zu kürzen.