Dietmar Bichler

Dietmar Bichler: Die Autokonjunktur boomt und Betrandt braucht dringend qualifiziertes Personal. - Bild: dpa

Insgesamt rund 1.000 Ingenieure, Techniker und kaufmännische Angestellte werden aktuell benötigt, wie das Unternehmen am Montag in Ehningen mitteilte.

Zum Stichtag 30. Juni arbeiteten weltweit 8.049 Menschen für die Bertrandt-Gruppe – ein Jahr zuvor waren es 6.111 gewesen. In seinem Kerngeschäft entwickelt das Unternehmen für Autobauer Einzelteile, aber auch Module, Systeme und sogar komplette Fahrzeuge. Die Luftfahrt ist ein zweites wichtiges Standbein.

Deutliche Umsatzverbesserung gegenüber 2010

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres blieben dem Unternehmen unterm Strich 29,2 Millionen Euro – das sind gut 30 Prozent Steigerung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Mit 414,4 Millionen Euro wuchs der Umsatz um 36 Prozent.

Zur Prognose hieß es, Bertrandt wolle “kurz- bis mittelfristig” weiter zulegen. An der Bertrandt AG sind – mit Stand März 2011 – neben Management und Mitarbeitern (13,88 Prozent) der Autobauer Porsche (25,01 Prozent), der Autozuliefer Boysen (14,9 Prozent) sowie die Landesbank Baden-Württemberg (5,29 Prozent) beteiligt. Der Rest der Anteile, etwa 40 Prozent, sind in Streubesitz. Der Kurs des im S-Dax notierten Unternehmens gab am Montag kräftig nach. Die Papiere verloren zeitweise vier Euro und notierten deutlich unter 40 Euro.

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dpa/Guido Kruschke