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Der Licht- und Elektronikspezialist wuchs mit 6,4 % sogar etwas schneller als vor einem Jahr. "Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs", so Hella-Chef Breidenbach. Bild: Hella

| von Tino Böhler

Der Autozulieferer Hella kann sich in der Flaute der Branche weiter behaupten und bestätigt seine Prognose. Im dritten Geschäftsquartal (Ende Februar 2019) konnte der Licht- und Elektronikspezialist den Umsatz bereinigt um Währungseffekte und Zu- wie Verkäufe um 4 % steigern, wie das MDAX-Unternehmen am Donnerstag (11. April 2019) in Lippstadt mitteilte.

Die Autozuliefersparte wuchs mit 6,4 % sogar etwas schneller als vor einem Jahr. "Der Gegenwind vom Markt hat für uns im dritten Quartal wie erwartet weiter zugenommen. Dennoch sind wir insgesamt auf Kurs", sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach. Die meisten anderen Autozulieferer leiden stärker unter der Schwäche der Industrie in Europa und China und mussten in den vergangenen Quartalen ihre Prognosen deutlich zusammenstreichen.

Der Konzernumsatz insgesamt ging vor allem wegen des Verkaufs des Großhandelsgeschäfts um gut 3 % auf 1,62 Mrd Euro zurück. Das war aber immer noch mehr, als Analysten zuvor geschätzt hatten. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 6 % auf 115 Mio Euro und lag damit ebenfalls etwas besser als im Schnitt der Experten gedacht. Unter dem Strich ging der Gewinn wegen deutlich höherer Steuern um 15 % auf 66 Mio Euro zurück.