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Stabilus unter Druck: Auch bei der Profitabilität macht der Hersteller von Gasfedern, Dämpfern und elektrischen Antrieben Abstriche. Die bereinigte operative Ergebnis wird nun etwa bei 15 Prozent erwartet. Zuvor war Stabilus von einer Marge in Höhe von 15,5 Prozent ausgegangen. Bild: Stabilus

Der Zulieferer Stabilus zeigt sich nach einem schwächeren Auftaktquartal vorsichtiger für das laufende Geschäftsjahr. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September rechne Stabilus nun mit einem Umsatzzuwachs im Jahresvergleich um rund 2 % auf etwa 980 Mio Euro, teilte der im SDax notierte Hersteller von Gasfedern, Dämpfern und elektrischen Antrieben am Freitag (1. Februar 2019)  in Luxemburg mit. Vorausgesetzt ist bei dieser Prognose ein im Vorjahresvergleich konstanter Dollar-Euro-Kurs. Zuvor hatte das Unternehmen bei den Erlösen ein Plus von 5 % angepeilt.

Auch bei der Profitabilität macht das Unternehmen Abstriche. Die bereinigte operative Ergebnis (Ebit) wird nun etwa bei 15 % erwartet. Zuvor war das Unternehmen von einer Marge in Höhe von 15,5 % ausgegangen. Stabilus begründete seine vorsichtigeren Jahresziele unter anderem mit der Schwäche des chinesischen Automobilmarktes, der anhaltenden WLTP- und Dieselproblematik in Deutschland sowie den zunehmenden Unsicherheiten durch den Brexit.

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember ging der Konzernumsatz um 2,4 % auf 225 Mio Euro zurück. Bereinigt um Währungseffekte belief sich der Rückgang auf 3,6 %. Das bereinigte betriebliche Ergebnis sank um 9,1 % auf 30,8 Mio Euro. Die bereinigte Ebit-Marge fiel auf 13,7 %, nach 14,7 % im Vorjahr. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 17,7 Mio Euro übrig. Im Vorjahreszeitraum waren es 21,7 Mio Euro. Allerdings hatte Stabilus damals von einem positiven Einmaleffekt aus der Neubewertung der US-Steuerverbindlichkeiten profitiert.