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Brandenburg hofft auf eine Batteriefabrik bei der BASF in Schwarzheide. Bild: BASF

Eine Entscheidung des Konzernvorstands für den Standort stehe aber noch aus, teilte das Konzern mit. "Mit dem Antrag der Genehmigung, eine Anlage zur Herstellung von Batteriematerialien zu errichten und zu betreiben, bereitet sich die BASF Schwarzheide GmbH vor, um im Falle einer positiven Vorstandsentscheidung zeitnah mit dem Bau starten zu können." Zuvor hatte die "Lausitzer Rundschau" über das eröffnete Genehmigungsverfahren berichtet.

Die Pläne für die Fabrik zur Herstellung von Kathoden für Batteriezellen, die etwa für Elektroautos benötigt werden, waren Ende vergangenen Jahres bekanntgeworden. Hintergrund für die mögliche Ansiedlung ist eine Entscheidung der EU-Kommission, wonach die Batteriezellenfertigung in der Europäischen Union mit bis zu 3,2 Milliarden Euro bezuschusst werden kann. Dabei geht es um die sogenannte Batterieallianz, an der sieben Staaten beteiligt sind. Für Deutschland gilt eine Förderobergrenze von 1,25 Milliarden Euro, die als staatliche Beihilfen beigesteuert werden können.

Das Vorhaben umfasst laut Genehmigungsantrag zwei gleiche Produktionslinien mit einer Jahreskapazität von insgesamt 24.000 Tonnen kristallinen Metalloxidgemischen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist demnach im März 2022 vorgesehen. Laut Landesamt für Umwelt (LfU) könnte das Verfahren im Herbst abgeschlossen sein.

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