Bosch Radarsensor

Nachfrage-Magnet: Bis 2016 will Bosch den 10-millionsten Radarsensor liefern. - Bild: Bosch

Waren die Fertigungszahlen seit dem Serienstart 2000 lange Zeit niedrig, steigen sie mittlerweile rasant an. Die erste Million ist nun nach 13 Jahren erreicht, die zweite Million soll bereits innerhalb eines guten Jahres vom Band laufen.

Boom bei Fahrerassistenz-Systemen

“Die Fahrerassistenz wird in den kommenden Jahren einen regelrechten Boom erleben. Im Jahr 2016 wird Bosch bereits den 10-millionsten Radarsensor liefern”, orakelt Bosch-Geschäftsführer Wolf-Henning Scheider. Seine Prognose: “Der Markt für Fahrerassistenz wird in den kommenden Jahren jährlich um über 20 Prozent wachsen.”

Aktuell im Serienanlauf befindet sich der Mid-Range-Radarsensor. Er hat einen Öffnungswinkel von 45 Grad und “sieht” bis zu 160 Meter weit. Damit lassen sich alle Notbremsfunktionen und eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung bis etwa 150 Kilometer pro Stunde realisieren. Eine Variante für den Heckeinsatz startet 2014.

Dieser Sensor erkennt beispielsweise frühzeitig schnell heranfahrende Fahrzeuge und kann so beim Spurwechsel vor einer Kollision warnen. Mit einem Öffnungswinkel von 150 Grad deckt er ein besonders großes Sichtfeld ab. Alle Bosch Radarsensoren nutzen das leistungsfähige 77-GHz-Freqzenzband.

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Christian Klein