Franz Fehrenbach: China ist für Bosch ein sehr wichtiger Standort. - Bild: Bosch

Franz Fehrenbach: China ist für Bosch ein sehr wichtiger Standort. - Bild: Bosch

„Bosch ist seit über 100 Jahren tief in China verwurzelt. Die neue Zentrale symbolisiert unser dauerhaftes Bekenntnis zu dieser Region ebenso wie unser Vertrauen in das langfristige Potenzial unserer Unternehmungen im Land“, sagte Bosch-Chef Franz Fehrenbach während der feierlichen Einweihung.

Das neue Gebäude liegt im Westen Shanghais in der Nähe des Verkehrsknotens Hongqiao und bietet auf 78.000 Quadratmetern Platz für zunächst 1.500 Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen, die bis Ende dieses Jahres hier einziehen sollen. Weitere 500 Mitarbeiter sollen 2012 folgen. Ebenfalls integriert: Umfangreiche Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, darunter auch ein Labor für moderne Werkstoffe, sowie das Bosch China Training Center.

Die Bosch-Gruppe konnte im vergangenen Geschäftsjahr in der Region Asien-Pazifik erstmals mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz erzielen. Das entspricht 23 Prozent der Gesamterlöse des Unternehmens. Allein in China betrug der Jahresumsatz zuletzt 4,1 Milliarden Euro, ein (wechselkursbereinigter) Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zu 2009. In den letzten vier Jahren konnte Bosch seinen Umsatz in China durchschnittlich jeweils um 30 Prozent steigern. Damit wurde das Land nach Deutschland und den USA zum drittgrößten Markt für Bosch.

Derzeit beschäftigt die Bosch-Gruppe in China mehr als 26.000 Mitarbeiter, davon 2.100 in Forschung und Entwicklung; bis Ende des Jahres 2011 sollen insgesamt 7.000 weitere Beschäftigte hinzukommen. Für Ende 2015 geht Bosch von rund 50.000 Mitarbeitern im Land aus.