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Bis 2015 investiert der Automobilzulieferer Bosch in Vietnam 230 Millionen Euro in hochmoderne Anlagen. - Bild: Bosch

“Wir wollen unser Vertriebsnetz ausbauen und neue Produkte in Vietnam auf den Markt bringen. Speziell im Bereich Automobil Aftermarket wollen wir mit lokalen Partnern zusammenarbeiten, um Boschs Automobilservice und Express-Service national zu stärken”, erklärte Vo Quang Hue, Manager von Bosch Vietnam.

Außerdem investiert der Zulieferer in seinen Standort in der Provinz Dong Nai. Dort sollen neue Werkstätten und neue Produktionslinien entstehen und so die steigende Nachfrage im Markt decken. “Zwischen 2013 und 2014 planen wir neue Werkstätten zu bauen und gleichzeitig neue Maschinen zu importieren. Dadurch werden wir unsere Produktionskapazität auf 5,7 Millionen Einheiten im Jahr steigern können. In anderen Worten: Bis 2015 investieren wir 230 Millionen Euro in hochmoderne Anlagen”, erklärt Quang Hue weiter.

Zulieferer schon seit 2008 vor Ort

2008 eröffnete Bosch in Vietnam zwei Büros in Ho Chi Minh City, eine Niederlassung in Hanoi und ein Werk für Benzinsysteme in der Provinz Dong Nai. Die Anlage in Dong Nai, angesiedelt im Long Thanh Industrial Park, produziert Riemenkomponenten für Fahrzeuge der Modellklasse Kompakt bis SUV mit Gas- und Hybridmotoren.

Im Mai 2011 eröffnete das Unternehmen ein Entwicklungszentrum in Vietnam. Für globale Autohersteller und Zulieferer bietet Vietnam viele Vorteile: Qualifizierte Arbeitskräfte, die Nähe zu China, attraktive Wirtschaftsreformen und der Beitritt zur WTO. Steigende Löhne und Mietkosten in China treiben Zulieferer außerdem vermehrt in Nachbarstaaten wie Kambodscha und Vietnam.

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Felicitas Heimann/Quelle: IHS